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Luftfracht Chapman Freeborn fliegt nonstop Hilfsgüter auf die Philippinen

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Chapman Freeborn, Dienstleister für individuell gestaltete Fluglösungen, ist rund um die Uhr im Einsatz, um Hilfsgüter aus der ganzen Welt zu den Taifun-Haiyan-Opfern zu transportieren. Im Auftrag internationaler Speditionspartner und Logistikdienstleister wurden in den vergangenen Wochen etwa 3000 t Hilfsgüter an ihren Bestimmungsort gebracht.

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Die IL- 76 sowie die AN-12 sind ideal, um in den unzugänglichen Regionen mit kurzen und manchmal unbefestigten Pisten zu landen.
Die IL- 76 sowie die AN-12 sind ideal, um in den unzugänglichen Regionen mit kurzen und manchmal unbefestigten Pisten zu landen.
(Bild: Chapman Freeborn)

Zwei Flugzeuge der Typen IL-76 und AN12 wurden über die Dauer des Hilfsgütereinsatzes auf den Philippinen positioniert, um eine zeitnahe Zustellung der Hilfsgüter in die Krisenregionen sicherzustellen. Chapman Freeborn verfügt über 40 Jahre Erfahrung in der Organisation von Hilfsgüterflügen und war in nahezu jeden Rettungseinsatz der vergangenen Jahre involviert. Die Charterspezialisten sind mit über 30 Standorten weltweit bestens vernetzt und verfügen über langjährige Kontakte zu lokalen Marktpartnern und Fluggesellschaften.

Hilfsgüter bestehend aus Zelten, Decken und Schlafsäcken, Wasseraufbereitungsanlagen, Generatoren, Medikamenten sowie medizinischen Geräten haben die Charterspezialisten innerhalb der letzten Wochen auf den Weg in die Krisenregionen der Philippinen gebracht. Dabei waren unterschiedliche Frachtflugzeuge wie Antonov AN-12, Airbus A300, Ilyushin IL-76, Boeing B747 sowie B777 Frachter im Einsatz.

Anhaltend schlechte Wetterverhältnisse erschweren die Lage

Langjährige Expertise und die richtige Einschätzung der Situation in Krisengebieten sind wesentlich für die erfolgreiche Abwicklung von Hilfsgüterflügen. Aufgrund der hohen Frequentierung des International Airport Mactan-Cebu wird auch der Manila International Airport (MNL) zunehmend als Drehscheibe für eingehende Großraumflugzeuge und Hilfsflüge verwendet. Kleinere, meist abgelegene Regionalflughäfen haben nach dem Sturm wieder eröffnet, aber Schwierigkeiten in der Kommunikation und die operativen Herausforderungen sowie die anhaltenden schlechten Wetterverhältnisse erschweren die Lage. Größere Frachter können zudem aufgrund der mangelnden Ausrüstung nicht abgefertigt werden. Die Charterspezialisten von Chapman Freeborn haben sofort auf diese Situation reagiert und zwei Flugzeuge, eine IL-76 und eine AN-12, für die nächsten Wochen auf den Philippinen stationiert.

Schlechte Infrastruktur verlangt nach kleineren Flugzeugen

„Aufgrund der aktuellen Krisensituation auf den Philippinen werden sehr viele Hilfsgüter nach Cebu und Manila geflogen. Da die lebensnotwendige Fracht in Gebiete mit schlechter Infrastruktur transportiert werden muss, besteht ein großer Bedarf an kleineren Flugzeugen. Mit einer IL- 76 und AN-12 sind wir in der Lage, unsere Partner dabei zu unterstützen, die Menschen in diesen Regionen mit den nötigen Hilfsgütern zu versorgen“, kommentiert Russi Batliwala, CEO von Chapman Freeborn.

Die IL-76 sowie die AN-12 sind ideal, um in den unzugänglichen Regionen mit kurzen und manchmal unbefestigten Pisten zu landen. In der AN-12 können 15 bis 17,8 t Fracht transportiert werden. Der IL-76-Frachter hat eine maximale Nutzlast von 40 bis 45 t. Beide Flugzeuge verfügen über bordeigenes Verladeequipment sowie Verladerampen, die eine schnelle Abfertigung ermöglichen.

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