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Logistikdienstleister Chemiestandort Leuna setzt auf die Schiene

| Redakteur: Robert Weber

Der Lkw soll in Leuna zukünftig öfter von der Bahn ersetzt werden. Dafür investierte das Unternehmen Infra Leuna in ein neues Logistikgebäude sowie in eine Betriebszentrale der Bahnlogistik.

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Chemie und Schiene – das soll in Zunkunft in Leuna noch besser funktionieren.
Chemie und Schiene – das soll in Zunkunft in Leuna noch besser funktionieren.
(Bild: Joeb07 unter GNU-Lizenz CC BY 3.0, wikipedia.de)

„Mit diesen Investitionen verbessern wir die Möglichkeiten der Unternehmen am Chemiestandort Leuna und darüber hinaus, die wettbewerbsfähigen, qualitativ hochwertigen und zuverlässigen Logistikleistungen der Infra Leuna in Anspruch zu nehmen“, erklärte Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der Infra Leuna im Rahmen der der offiziellen Inbetriebnahme.

„Damit sind die Voraussetzungen dafür geschaffen worden, noch mehr Transporte von der Straße auf die Schiene zu verlagern“, sagte Verkehrsminister Thomas Webel. „Das Engagement für den Schienenverkehr lohnt sich. Städte und Gemeinden werden vom Durchgangsverkehr entlastet, wodurch sich die Lärmbelastung deutlich verringert und zugleich die Verkehrssicherheit erhöht wird“, freute sich der Minister.

Die Zahlen: Zwölf Millionen Tonnen Güter werden jährlich vom Chemiestandort Leuna abtransportiert – auf der Schiene, im Lkw, per Schiff und Flugzeug. Rund 200 Mitarbeiter der drei Fachbereiche des Servicebereiches Logistik (Spedition, Bahnlogistik und Fahrzeugdienste) kümmern sich um schnelle und sichere Transporte.

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