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Logistikstandort China, Kasachstan und zurück

| Redakteur: Robert Weber

Der Schweizer Logistikdienstleister Militzer & Münch traut sich in das vermeintlich logistische Niemandsland. Die Eidgenossen bieten ihren Kunden Express-Sammelladungsfahrten vom nordwest-chinesischen Urumqi nach Almaty im Südosten Kasachstans an.

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Express im Niemandsland der Logistik. Militzer & Münch sind Vorreiter im Verkehr zwischen Kasachstand und China. Bild: Militzer & Münch
Express im Niemandsland der Logistik. Militzer & Münch sind Vorreiter im Verkehr zwischen Kasachstand und China. Bild: Militzer & Münch
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Bosse geben sich überzeugt: „Zwischen China und Kasachstan steigt das Sendungsaufkommen an Sammelgütern permanent. Bisher wurde der Großteil der Fracht per Flugzeug oder auf der Schiene transportiert“, erklärt Dieter Buchinger, Managing Director Militzer & Münch China. „Durch die Lkw-Sammelladungsverkehre bieten wir unseren Kunden jetzt eine schnelle, flexible und kostengünstige Alternative.“ Gleichzeitig ergänzen sie die Komplettladungsverkehre, die Militzer & Münch schon seit einigen Jahren zwischen China und Kasachstan anbietet.

Militzer & Münch bietet Logistik für Leicht- und Schwergewichte

Das neue Produkt ist ein Multisolution-Service: Per Lkw, Bahn und Flugzeug erreichen die Sammelgutsendungen aus ganz China das Abgangshub in Urumqi. Nach der Entladung und Konsolidierung schickt Militzer & Münch China sie per Lkw mit einer Laufzeit von vier bis fünf Tagen auf die Weiterreise in das rund 1000 km entfernte Almaty, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Häufigkeit der wöchentlichen Abfahrten richtet sich nach dem Aufkommen und der Dringlichkeit der Ware. Bei der Fracht handelt es sich hauptsächlich um schnell drehende Konsumgüter. Da es bei dem neuen Service im Gegensatz zur Luftfracht keine Größen- und Gewichtsbeschränkungen gibt, nutzen ihn auch bereits Kunden aus verschiedenen Branchen für eilige Großprojekte, so etwa für den Transport von Maschinen und Bauteilen.

Militzer & Münch ist Vorreiter in Zentralasien

Mit den Lkw-Sammelladungsverkehren zwischen Urumqi und Almaty leistet Militzer & Münch Pionierarbeit, denn es ist das erste international tätige Logistikunternehmen, das einen Expressdienst für diese Verbindung anbietet. Eine Ausdehnung des Produkts auf weitere zentralasiatische Länder ist bereits in Planung: „Das Produkt ist bisher sehr gut angenommen worden. Im nächsten Schritt wollen wir Sammelladungsverkehre auch nach Usbekistan und Tadschikistan anbieten“, sagt Dieter Buchinger.

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