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Tarifkonflikt Coca-Cola-Logistiker streiken mit

| Redakteur: Robert Weber

Mehrere Mitarbeiter von Coca-Cola haben am Morgen die Arbeit niedergelegt. An dem Warnstreik beteiligten sich neben den Abteilungen Produktion und der Verwaltung auch die Logistik. Die Gewerkschaft NGG will mit dem Warnstreik den Druck auf die Verhandlungen am 30. Januar noch einmal erhöhen. Die Belieferung der Kunden läuft weiter.

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Die Produktion in einigen Cola-Werken stand am Montag still. Die Gewerkschaft NGG rief die Mitarbeiter zu Warnstreiks auf.
Die Produktion in einigen Cola-Werken stand am Montag still. Die Gewerkschaft NGG rief die Mitarbeiter zu Warnstreiks auf.
(Coca-Cola Deutschland)

An beinahe 50 Standorten werde die Arbeit für mehrere Stunden niedergelegt, erklärte die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG). Die Mitarbeitervertreter fordern 6 % mehr Lohn und einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung. Der Getränkehersteller hatte nach Medieninformationen 2,5 % im ersten Jahr und 2 % im zweiten Jahr angeboten. Sorge macht den Gewerkschaftern laut einer Pressemitteilung auch der mögliche Abbau von Stellen. „Bisher hat die CCE AG nur ein völlig unzureichendes Angebot vorgelegt und sogar mit Arbeitsplatzabbau gedroht“, erklärte Claus-Harald Güster von der NGG. Das Klima werde rauer, hieß es.

Ein Sprecher des Unternehmens erklärte gegenüber MM Logistik: „Die Belieferung der Kunden läuft weiter.“ Coca Cola beschäftigt in Deutschland mehr als 10.000 Mitarbeiter.

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