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Windkraftlogistik Cuxhaven nimmt größtes deutsches Offshore-Terminal in Betrieb

Nach zwei Jahren Bauzeit wurde jetzt das zweite Offshore-Hafenterminal in Cuxhaven durch den niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister eröffnet. Mit einem Investitionsvolumen von 65 Mio. Euro wurden auf einer Fläche von rund zwölf Hektar zwei zusätzliche Liegeplätze errichtet.

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Liegeplatz 9: Die multifunktional ausgeführte Hafeneinrichtung in Cuxhaven dient dem Be- und Entladen von Transportschiffen, dient aber auch als Liegeplatz für Schwimmkrane und Schlepper.
Liegeplatz 9: Die multifunktional ausgeführte Hafeneinrichtung in Cuxhaven dient dem Be- und Entladen von Transportschiffen, dient aber auch als Liegeplatz für Schwimmkrane und Schlepper.
(Bild: Scheer)

Bei einer Gesamtlänge von 736 m bietet der am östlichsten gelegene Liegeplatz 9 eine Kaianlage, die als multifunktionale Hafeneinrichtung zum Be- und Entladen von Transportschiffen, Pontons und Hubplattformen genutzt werden kann, aber auch als Liegeplatz für Schwimmkrane und Schlepper dient. Eine Schwerlaststraße, die alle Liegeplätze in Cuxhaven durchgängig miteinander verbindet, ermöglicht einen barrierefreien schwerlastfähigen Transportweg direkt von der Produktionsstätte zum Kai. Große Industrie- und Gewerbeflächen befinden sich direkt hinter den beiden Offshore-Terminals.

Komponenten für Windpark „Meerwind Ost“

Dr. Andreas Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft: „Mit dem Ausbau des Offshore-Terminals II nimmt Cuxhaven eine europäische Spitzenposition als Basishafen für die Offshore-Windparks in der Nordsee ein. Die Hafenanlagen bieten ausgezeichnete infrastrukturelle Voraussetzungen für neue Industrieansiedlungen und stärken die Position der Cuxhavener Unternehmen, die als Dienstleister oder Zulieferer für die Offshore-Wind-Industrie tätig sind.“

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