Versandsoftware

Damit das Projekt nicht stillsteht

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Das Versandsystem HVS32 ist nun seit 2007 an elf Packstationen in Rothenburg im Einsatz, seit 2009 auch mit Schnittstelle zum ERP-System. Die ersten Erfolge stellten sich bereits nach kurzer Zeit ein, was mit deutlichen Zeitersparnissen einherging. Beispielsweise wird das Wiegen, Messen und Etikettieren neu in nur einem einzigen Arbeitsschritt direkt an der Packstation erledigt. Zudem erfolgt der Etikettendruck ohne Benutzereingaben und automatisiert für alle Frachtführer. Dadurch konnte auch die Fehlerquote reduziert werden, da Irrtümer durch versehentlich falsche manuelle Eingaben nun ausgeschlossen sind. Zusätzliche Zeitersparnis bringt der Direktdruck der Etiketten. Für diesen wird nur ein Bruchteil der Zeit benötigt, die zur Ansteuerung über einen Druckertreiber nötig wäre.

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Zu den Highlights, die mit dem neuen System geschaffen worden sind, gehört ohne Zweifel die neu erzielte Transparenz. Der Status einer Bestellung ist jetzt jederzeit schnell und einfach nachzuvollziehen. Jedes Paket, für das ein Etikett gedruckt worden ist, wird automatisch für das Auskunftssystem bereitgehalten und alle Daten zu diesem Auftrag können im HVS32 abgerufen werden. So ist anhand des Systems optisch leicht zu erkennen, welchen Status das jeweilige Paket besitzt und wo es sich gerade befindet.

Auch die automatische Datenübertragung zum Frachtführer entpuppte sich in der Praxis als große Hilfestellung. Wollen die Mitarbeiter bei Terex wissen, wo sich eine Sendung gerade befindet, können sie aus dem System direkt die Track & Tracing Seiten des Frachtführers aufrufen. Auf die gleiche Weise lassen sich auch die Laufzeiten der Spediteure überwachen. Eine Controlling-Möglichkeit, die den Versandmitarbeitern vorher nicht zur Verfügung stand und die inzwischen sehr geschätzt wird.

Zuverlässig und lohnend

Insgesamt bedeutete die Einführung des HVS32 eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis. Laut Standortleitung können heute drei bis vier Mitarbeiter für andere Aufgaben eingesetzt werden. Den Kollegen im Lager bleibt durch die schnelle und transparente Nachverfolgbarkeit mehr Zeit für ihre Kernaufgaben. Das neue System hat indes nicht nur in Sachen Zuverlässigkeit und Bedienbarkeit überzeugt - auch die Zahlen stimmen. Denn der ROI ist bereits drei Monate nach der Einführung eingetreten.

* Walter Heidler ist Geschäftsführer der Heidler Strichcode GmbH in 72649 Wolfschlugen. Tel. (0 70) 2 29 51 95-0, info@heidler-strichcode.de. Nicola Hauptmann ist Mitarbeiterin der PR Agentur Wordfinder ltd. & Co. KG.

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