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E-Commerce Das Rakuten-Rätsel: Wo bauen die Japaner ihr Logistikzentrum?

| Redakteur: Robert Weber

Die E-Commerce-Plattform Rakuten will ihren deutschen Kunden zukünftig auch Logistikdienstleistungen anbieten. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte MM Logistik die Pläne des Konzernbosses Mikitani. Das japanische Unternehmen zählt zu den zehn größten Internetunternehmen der Welt.

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Hiroshi Mikitani will in Deutschland zukünftig auch Logistikdienstleistungen anbieten. Was er genau vor hat, will er noch nicht verraten.
Hiroshi Mikitani will in Deutschland zukünftig auch Logistikdienstleistungen anbieten. Was er genau vor hat, will er noch nicht verraten.
(Bild: Rakuten)

Im Rahmen einer internen Unternehmensveranstaltung sprach Hiroshi Mikitani erstmals über Logistikpläne für den deutschen Markt. Auf Nachfrage von MM Logistik, was das Unternehmen in Sachen Logistik vorhabe und wie die Logistikdienstleistungen aussehen könnten, gab sich der Pressesprecher wortkarg. „Wir können noch nichts konkretisieren“, erklärte der Sprecher in einem Telefongespräch. Vieles befinde sich noch in der Schwebe, heißt es. Fest steht: Im vergangenen Jahr investierte das Unternehmen in den Kauf des französischen Logistikdienstleister Alpha Direct Services. Gegenüber MM Logistik bestätigte damals ein Rakuten-Sprecher, dass auch in Deutschland ein Logistikzentrum von ADS im Gespräch sei. Wann das Unternehmen aber mit seiner Logistik nach Deutschland komme, sei noch offen. Anscheinend konkretisieren die Japaner nun ihre Pläne. „Wir wollen selber investieren“, bestätigte der Pressesprecher. Auf die Frage, wo und wann, konnte er allerdings keine Antwort geben.

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