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Logistik-Forschung Daten digitaler Wertschöpfung intelligent nutzen

„Data for Service“ nennt sich ein dreijähriges Forschungsprojekt, in dem es um die digitale Wertschöpfung mit intelligenter Datennutzung gehen wird. Beteiligt ist neben der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS) auch SALT Solutions, Experte für IT-Lösungen und Systemintegration im Handel und entlang der Versorgungskette in der Industrie.

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Gruppenfoto beim Kick-off: Vor dem Team liegen drei Jahre intensive Forschungszeit im Projekt „Data for Service“, das die intelligente Nutzung von Daten in der digitalen Wertschöpfungskette zum Ziel hat.
Gruppenfoto beim Kick-off: Vor dem Team liegen drei Jahre intensive Forschungszeit im Projekt „Data for Service“, das die intelligente Nutzung von Daten in der digitalen Wertschöpfungskette zum Ziel hat.
(Bild: SALT Solutions)

Am 29. November 2016 gab Projektleiter Lothar Gebhardt, gleichzeitig Geschäftsbereichsleiter bei SALT Solutions, beim Kick-off-Meeting allen Beteiligten am Forschungsprojekt einen umfassenden Ausblick auf ihre bevorstehende dreijährige Forschungsarbeit. SALT Solutions verfolgt mit dem Forschungsprojekt das Ziel, die Daten mehrerer an einem Wertschöpfungsprozess beteiligter Unternehmen zusammenzuführen und in Echtzeit sinnvoll miteinander zu vernetzen. Im Ergebnis soll ein flexibler, skalierbarer Datenraum entstehen, in dem sich Daten über Systemgrenzen hinweg bündeln und austauschen lassen.

Vorreiterrolle mit praxistauglichen Use Cases

Wie es heißt, haben Experten der Fraunhofer-Arbeitsgruppe SCS in Studien herausgefunden, dass der Bedarf bei Produktionsunternehmen schon heute groß ist. „Technologien für die Lokalisierung von Transportgütern, die Zustandserfassung von Anlagen und die automatische Kommunikation von Maschine zu Maschine lassen sich jedoch nur dann erfolgreich in Unternehmensprozesse integrieren, wenn diese ihren Kontext kennen und unmittelbar für Entscheidungsprozesse zur Verfügung stehen, sodass sie in Anwendungsszenarien als Lösungsbestandteile wirken können“, weiß Prof. Dr. Alexander Pflaum, Leiter der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services.

An dieser Stelle möchte SALT Solutions nach eigenen Angaben mit praxistauglichen Use Cases eine Vorreiterrolle einnehmen und datenbasierte Services entwickeln, die für die Industrie einen echten Mehrwert liefern. Vorstellbare Anwendungsszenarien reichen für das Unternehmen vom transparenten Behältermanagement in Lagern bis zur komplett automatisierten, autonomen Kommunikation von Maschinen.

Voraussetzungen für Industrie 4.0 schaffen

Über Sensoren an Behältern oder Maschinen können relevante Daten gesammelt, im virtuellen Datenraum ausgewertet, interpretiert und sofort in Handlungen umgesetzt werden. Zusätzlich kennt der Datenraum alle Strukturinformationen wie Produktionstopologien und -verfahren – beispielsweise nach RAMI 4.0 – sowie Produktions- und Beschaffungsverfahren, die heute in diversen Systemen verteilt liegen. All das schafft unter anderem Voraussetzungen für die Umsetzung von autonomen und teilautonomen Industrie-4.0-Szenarien, ist man bei SALT Solutions überzeugt.

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