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Forschung/Entwicklung DB setzt auf Start-Ups und Studenten

Abseits von Konzernstrukturen der Deutschen Bahn sollen Start-Ups und Studenten bei der „Innovation Challenge“ neue Lösungen für komplexe Innovationsfelder des Konzerns hervorbringen.

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(Bild: DB)

Mit einer eigenen Idee die Bahnwelt revolutionieren und dafür 50.000 Euro kassieren – eine einmalige Chance für Start-Ups und Studenten bei der Innovation Challenge der Deutschen Bahn AG. Vorschläge zu sechs ausgeschriebenen Themenbereichen können noch bis zum 30. November 2015 auf der Open-Innovation-Plattform „MovingIDEAS“ eingereicht werden. Die Deutsche Bahn folgt damit eigenen Angaben zufolge einem globalen Trend, mit Start-Ups und Universitäten zusammenzuarbeiten und frische Ideen außerhalb der Konzernstrukturen zu entwickeln. Nach einer ersten Vorauswahl der Bewerber folgt eine praxisnahe Konzeptentwicklung sowie die Erarbeitung von Prototypen und Business Cases in enger Zusammenarbeit mit Experten der Deutschen Bahn. Schon während der Entwicklungsphase erhalten die Teilnehmer finanzielle Unterstützung von bis zu 20.000 Euro. Die Gewinner in den Kategorien Großunternehmen & Mittelstand, Kleinunternehmen & Start-Ups sowie Wissenschaft werden auf der Fachmesse InnoTrans 2016 ausgezeichnet. Dort haben sie die Möglichkeit, ihre Ideen einem breiten Fachpublikum vorzustellen. Alle Gewinner erhalten neben einem Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro intensiven Austausch mit den relevanten Fachbereichen des DB-Konzerns sowie ein wertvolles Netzwerk aus Industrie, Wissenschaft und Start-Ups der Logistik- und Mobilitätsbranche.

Ideen in sechs Innovationsfeldern gesucht

Die Deutsche Bahn sucht konkret nach innovativen Ideen in folgenden sechs Feldern, die für die Zukunft von Mobilität und Logistik der Bahn von besonderer Bedeutung sein werden:

  • Optimierung der Oberflächenbeschichtung und -reinigung der Züge;
  • Zerstörungsfreie Prüfung von Faserverbundbauteilen;
  • Digitalisierung der Personalplanung;
  • Reduzierung von Wartungs- und Inspektionsaufwand an Bahnhöfen;
  • „Eco-Tuning“ der Dieselloks (Rangier- und Streckenloks);
  • Nutzung von Laserpunktwolken zur Modellierung der Infrastruktur.

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