Logistik-Software

Den Materialfluss visualisieren, optimieren und präsentieren

| Autor / Redakteur: Herbert Beesten / Bernd Maienschein

Das ist einfach: Eine durchdachte Menüführung sorgt für kurze Navigationswege, eine logische und verständliche Gliederung nach Themenbereichen und Typen sowie die Möglichkeit, Favoriten abzuspeichern, erleichtern das Arbeiten zusätzlich. Kurt Ellenberger, Inhaber des Planungsbüros Agiplan AG im schweizerischen Rapperswil-Jona, sagt: „Die Objektauswahl war für uns optimal. Nahezu alle benötigten Komponenten waren im Lieferumfang enthalten und die fehlenden 3D-Elemente hat uns der Support schnell nachgeliefert.“

Realitätsnahe Situation zeigt die Leistungsfähigkeit der Anlage

Die meisten dieser 3D-Objete lassen sich im nächsten Schritt über einstellbare Parameter verändern. Abmessungen, Auslegungen, Kurvenradien von Förderstrecken richten sie ebenso nach den eingetragenen Werten wie die Feinheiten der Animation: Taktzeiten, Fördergeschwindigkeiten, Staplerfahrten oder auch Roboterbewegungen werden ohne Programmierkenntnisse definiert. Um einen Materialfluss zu animieren, werden die einzelnen Güterquellen, Fördergeschwindigkeiten und Taktzeiten an den Komponenten eingestellt und Verteil- beziehungsweise Verzweigungsstrategien ausgewählt. Auf den Fördergütern lassen sich Kundenlogos anbringen. Ebenso werden die Bewegungspfade und -geschwindigkeiten von Personal und Flurförderzeugen bestimmt. Zähler zeigen an ausgewählten Stellen den zu erwartenden Durchsatz an. Dadurch lässt sich später die Leistungsfähigkeit einer Anlage anschaulich demonstrieren. „Als Dienstleister für Materialflussprojekte müssen wir Kunden von unseren Konzepten überzeugen. Eine 3D-Animation leistet uns dafür wertvolle Vertriebsunterstützung“, sagt Hans-Georg Förster, Geschäftsführer des Dienstleisters Förster & Krause. Seit 1989 bietet das herstellerunabhängige Unternehmen Komplettlösungen für Lager- und Fördersysteme von der Beratung und Analyse über die Planung bis hin zur Umsetzung mit Hardware und Steuerungssoftware an. Die Kernkompetenz liegt in der Entwicklung von Konzepten, die das Zusammenspiel der Bereiche Lagern und Fördern optimieren. Die Konzepte und Layouts werden mit den CAD-Systemen Auto-CAD und Solidworks erstellt. Die technischen Zeichnungen spiegeln dabei die Komplexität der Aufgabe wider. „Präsentationen, die über die üblichen CAD-Zeichnungen hinausgehen, helfen dort sehr“, beschreibt Förster.

Dargestellte Förderanlage kommt der Realität sehr nahe

Ähnliche Erfahrungen hat Robert Klette, Inhaber von Logistik Conzept Klette in Kirchlengern, gesammelt: „Solange wir uns allein mit den Projektverantwortlichen abstimmen, genügen Zeichnungen zur Verständigung“, berichtet er. „Doch sobald wir den Kreis technischer Ansprechpartner verlassen, reichen CAD-Zeichnungen, Bilder und Stücklisten nicht mehr aus. Schließlich wollen wir die Kunden von unserer Leistung überzeugen!“ Seit 2005 setzt er deshalb die Software Tara-VR-Builder ein.

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