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Übernahme Deo, Zahnpasta und Fördertechnik: Drogeriekönig macht in Intralogistik

Redakteur: Robert Weber

Erwin Müller, Unternehmer der gleichnamigen Drogeriekette, beteiligt sich mit 51 % an dem Intralogistiker Peick Maschinenbau aus Winnenden. Müller war zuletzt selber Kunde von Peick. Müller ist bei der Übernahme eines Zulieferers keine Ausnahme.

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Bekannt wurde Mülller vor allem mit seinen Drogerien. Jetzt beteiligt sich das Unternehmen an einem Maschinenbauer.
Bekannt wurde Mülller vor allem mit seinen Drogerien. Jetzt beteiligt sich das Unternehmen an einem Maschinenbauer.
(Bild: Mattes, gemeinfrei unter GNU-Lizenz, wikipedia.de)

Das baden-württembergische Maschinenbauunternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung, Konstruktion Fertigung, Montage und Wartung fördertechnischer Anlagen. Dazu gehören Paletten-, Dolly- und Behälterfördertechnik, Regalbediengeräte sowie Sonderaufzüge. Zu den Kunden zählen unter anderem Aberle, AMG, Bosch, Dematic, Hörmann Logistik, Klinkhammer Group, Rofa Förderanlagen, Hahn & Kolb, Siemens und Bosch.

Der Name bleibt bestehen

Das komplette Peick-Produktprogramm wird fortgeführt und ausgebaut, heißt es in einer Pressemitteilung, die MM Logistik vorliegt. „Durch diese Investition erhält das innovative Unternehmen den finanziellen Impuls, neu entwickelte Produkte schnell und erfolgreich auf dem Markt zu positionieren“, begründet Konzerngründer Erwin Müller sein Engagement im Maschinenbau.

Die Müller-Unternehmensgruppe führt die im Jahre 1995 gegründete Firma unter dem Name Peick Fördersysteme GmbH fort. 37 Arbeitsplätze an den Standorten Winnenden und Kleinblittersdorf bleiben erhalten und werden unter der bestehenden Geschäftsführung weitergeführt. Die Drogeriekette Müller ist nicht das erste Unternehmen, das sich mehrheitlich an einem seiner Lieferanten beteiligt. Die Liste reicht von Amazon über Nike bis Krones.

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