Würth Industrie Service

Der Mensch im Zentrum moderner Arbeitswelten

| Redakteur: Bernd Maienschein

Der I-Bin WP als Bestandteil der vierten industriellen Revolution macht eine direkt vernetzte Arbeitsplatzversorgung mit dem Menschen im Mittelpunkt erst möglich.
Der I-Bin WP als Bestandteil der vierten industriellen Revolution macht eine direkt vernetzte Arbeitsplatzversorgung mit dem Menschen im Mittelpunkt erst möglich. (Bild: Würth Industrie Service)

Mit dem neuen I-Bin WP will Würth Industrie Service die industrielle Revolution im C-Teile-Management einläuten und dabei den Menschen in den Mittelpunkt der vernetzten Welt stellen. Das Ziel: Das C-Teile-Management und die direkte Arbeitsplatzversorgung sollen verknüpft und automatisiert werden.

Prof. Michael ten Hompel ist nicht nur geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) – er gilt auch als Vordenker und Protagonist des „Internets der Dinge“ und wird als solcher gerne zu Impulsvorträgen zum Thema „Industrie 4.0“ eingeladen.

Industrie 4.0 hat noch nicht stattgefunden

Zur Eröffnungsveranstaltung der Intralogistik-Fachmesse Logimat stellte ten Hompel „die wichtigste Frage: Was passiert eigentlich mit den Menschen?“ In Deutschland seien etwa 2,8 Mio. Menschen in der Logistik tätig und das werde sich bei aller Automatisierung so schnell auch nicht ändern. Und für einige sicher überraschend, fügte er hinzu: „Wir leben in einer vorindustriellen Zeit – Industrie 4.0 hat noch nicht stattgefunden.“ Cyberphysische Systeme seien miteinander und mit dem Internet verbunden und nähmen ihre Umgebung über Sensoren wahr.

Konkreter wird der Logistikforscher bei einer Präsentation von Würth Industrie Service am ersten Messeabend, die den Menschen in den Mittelpunkt einer vernetzten Systemwelt rückt. Industrie 4.0 sei das große Thema auf der Logimat und werde die Branche der Intralogistik, Logistik und Materialwirtschaft in den nächsten Jahren auf den Kopf stellen. „Dies ist wesentlich darauf zurückzuführen, dass man es in der Logistik immer noch mit relativ einfachen Prozessen, aber mit immer komplexeren und dynamischeren Systemen und Netzen zu tun hat“, so ten Hompel.

I-Bin WP: eines der ersten funktionierenden cyberphysischen Systeme

Längst beginne die Digitalisierung auch Produktionsabläufe und die Materialversorgung zu verändern. In der Fabrik der Zukunft würden sich diese Bedingungen grundlegend weiter wandeln und moderne IT-Technik mit klassischen Produktionsprozessen vernetzen. Flexibilität, effiziente Prozesse, maximale Versorgungssicherheit, zielgenaue Konzentration auf das Kerngeschäft – ein schlankes C-Teile-Management sei mittlerweile nicht mehr aus der Produktion wegzudenken.

Und genau dafür bietet Würth Industrie Service eine interessante Neuerung: Schon 2013 hat das Unternehmen mit der Markteinführung des ersten optischen Bestellsystems I-Bin diesen vernetzten, aufeinander abgestimmten Logistikprozessen Rechnung getragen. Wenn es nach dem Willen der Bad Mergentheimer geht, läutet der neue I-Bin WP jetzt die industrielle Revolution im C-Teile-Management ein und stellt den Menschen in den Mittelpunkt der vernetzten Welt.

Das Ziel: Das C-Teile-Management und die direkte Arbeitsplatzversorgung sollen verknüpft und automatisiert werden. Der I-Bin als wichtigste Komponente des I-Bin WP und eines der ersten funktionierenden cyberphysischen Systeme ist künftig zentrales Element der Systemwelt in Industrie und Logistik.

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