Energiequelle Der Ölpreis reduziert sich immerhin leicht

Autor / Redakteur: dpa-AFX / Peter Königsreuther

Nachdem Höchstpreise für Öl die letzten Monate dominiert haben, scheint sich die Lage nun wieder etwa geldbeutelschonender zu entwickeln.

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Läuft wieder etwas besser! Heute ging die Information durch die Medien, dass der Ölpreis wieder sinkt. Hier mehr dazu.
Läuft wieder etwas besser! Heute ging die Information durch die Medien, dass der Ölpreis wieder sinkt. Hier mehr dazu.
(Bild: B. Picker)

Die Ölpreise haben am Mittwoch im frühen Handel deutlich nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zum Beispiel 83,76 US-Dollar. Das waren immerhin 96 Cent weniger als am Vortag. Und der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel gar um 1,28 US-Dollar auf 82,63 US-Dollar. Zuletzt haben sich die Erdölpreise also etwas von ihren im Oktober erreichten, mehrjährigen Höchstständen entfernt. Als Grund dafür gelten weniger optimistische Vorhersagen für die Entwicklung der Weltwirtschaft. Fachleute bezeichnen das momentane Rohölangebot aber weiterhin als zu knapp, weil die Nachfrage offensichtlich viel höher ist als zum Höhepunkt der Corona-Pandemie.

Schrittweiser Ausgleich der pandemiebedingten Ölförderrückgänge

Aufgrund dieser Angebotsknappheit werden die Rufe nach einer stärkeren Förderung lauter, wie es weiter heißt. Zuletzt hatten große Ölverbrauchsländer wie die USA, Japan oder Indien den Ölverbund Opec+ aufgefordert, die Produktion stärker als beabsichtigt auszuweiten. Seit Sommer steigern die 23 Länder ihre Förderung nun monatlich um 400.000 Barrel. Damit sollen die in der Pandemie ergriffenen Kürzungen schrittweise ausgeglichen werden.

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