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Logistikdienstleister Der Optimist von der Bahn

Redakteur: Robert Weber

DB-Logistikvorstand Karl-Friedrich Rausch erklärt im Gespräch mit der „Financial Times Deutschland“ sein Frühwarnsystem für Marktveränderungen, warum er nicht mit einem Double Dip rechnet und wie er seine Marge verbessern will.

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Konjunktureinbrüche verzeichnet DB Schenker noch nicht, sagt DB-Logistikvorstand Karl-Friedrich Rausch. Bild: DB Schenker
Konjunktureinbrüche verzeichnet DB Schenker noch nicht, sagt DB-Logistikvorstand Karl-Friedrich Rausch. Bild: DB Schenker
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Logistiker glaubt nicht, dass die Börsenturbulenzen einen „unmittelbaren Einfluss auf die Realwirtschaft“ haben. Sein Unternehmen stelle sich auf den stets kräftigen Auftragsschub im September und Oktober ein, heißt es in einer Zusammenfassung des Gesprächs.

Rausch prognostiziert für 2012 gedämpfte Wachstumsraten. Der Bahnmanager hatte nach der Krise 2009 ein Frühwarnsystem für Marktveränderungen implementiert, das die Marktveränderungen kontinuierlich überprüft, wie es heißt. Gespräche mit Kunden aus der Automobil-, der Chemie-, Stahl- und Chipindustrie deuteten nicht auf einen Einbruch hin, verkündet der Logistikexperte in dem Blatt.

Ziel: DB Schenker soll über Klassenniveau verdienen

Von Einbruch kann bei DB Schenker im Moment niemand sprechen. Der Umsatz liege über dem Vorjahr, schreibt die FTD und auch das Ergebnis will Rausch verbessern. Gegenwärtig liege die Marge im Schienengüterverkehr bei 2,5% und in der Logistik bei 2,3%. „Wir haben uns das Ziel gesetzt, dass wir die Marge deutlich steigern – über Klassenniveau“, zitiert die Zeitung den Manager.

Das Branchenniveau liegt nach Informationen der FTD in der Logistik bei 2,5% bis 3%. Auf dem Weg dahin soll auch ein neues IT-System Prozesse des Unternehmens optimieren, heißt es weiter.

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