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Fahrsicherheit Der richtige Druck spart bares Geld

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Das „Tyre Pressure Monitoring System“, ein Reifendruck-Überwachungssystem für Schwerlast-Lkw von SKF, soll Speditionen und Fuhrparkbetreibern dabei helfen, die Reparatur- und Austauschkosten für Reifen zu reduzieren, den Kraftstoffverbrauch sowie die CO2-Emissionen zu senken und gleichzeitig die Fahrsicherheit zu verbessern.

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Das neue Reifendruck-Überwachungssystem von SKF soll die Fahrsicherheit von Lkw verbessern und die Transportkosten reduzieren.
Das neue Reifendruck-Überwachungssystem von SKF soll die Fahrsicherheit von Lkw verbessern und die Transportkosten reduzieren.
(Bild: SKF)

Das System gehört zum SKF Beyond Zero-Portfolio, in dem SKF Lösungen mit signifikanten Umweltvorteilen zusammenfasst. Es besteht aus robusten Sensoreinheiten, die außen an den Rädern montiert werden und den Reifendruck sowie die Temperatur überwachen. Die von herkömmlichen externen Überwachungslösungen bekannten Leckageprobleme können bei der SKF Lösung konstruktionsbedingt nicht auftreten, so das Unternehmen. Die Überwachungsdaten werden von den Sensoren über das 2,4-GHz-Band an die zentrale Steuereinheit gefunkt. Die Einheit berechnet daraus den Reifendruck, der in Echtzeit auf dem Armaturenbrett angezeigt werden kann. Das zuverlässige System soll einfach zu installieren und leicht zu bedienen sein.

500 Liter Diesel weniger pro Jahr

Stephanie Petremont, bei SKF Automotive Projektleiterin für das neue Monitoringsystem, erklärt dessen Vorteile: „Aus Erhebungen wissen wir, dass 32 % aller Lastwagenstillstände auf Reifenprobleme zurückzuführen sind. Insbesondere bei inkorrektem Reifendruck erhöhen sich Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen, während sich die Gebrauchsdauer der Reifen verkürzt. Im Extremfall können die Reifen sogar platzen! Zum Verständnis: Bei einem Über- oder Unterdruck von 15 % verkürzt sich die Gebrauchsdauer der Reifen um bis zu 10 %. Haben die Reifen eines Fahrzeugs einen Unterdruck von 10 %, erhöht sich der Kraftstoffverbrauch um 1 %. In der Praxis würde beispielsweise ein Drei-Achsen-Sattelschlepper mit einer Jahresfahrleistung von 160.000 km mit dem SKF System 7,58 g/km weniger CO2 ausstoßen und pro Jahr 500 Liter Diesel weniger verbrauchen.“

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