Aus- und Weiterbildung Der Staat hilft beim Logistikboom

Redakteur: Robert Weber

Fachkräfte werden nicht nur im verarbeitenden Gewerbe gesucht, sondern auch in der Logistik. Eine Herausforderung: Die Qualifizierung von Quereinsteigern. Der Staat unterstützt die Unternehmen dabei.

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Ein Euro für die Bildung: Der Staat finanziert Weiterbildungsmaßnahmen in der Logistikwirtschaft.
Ein Euro für die Bildung: Der Staat finanziert Weiterbildungsmaßnahmen in der Logistikwirtschaft.
(Bild: Alborzagros unter CC BY-SA 3.0-Lizenz, wikipedia.de)

Aus- und Weiterbildung kosten Geld und vor allem kleinere Unternehmen scheuen die Investition in das Personal. Doch Logistikseminaranbieter weisen immer wieder auf die Fördermöglichkeiten in der Branche hin. Ein Beispiel ist WeGebAU, ein Programm, das sich an Unternehmen mit maximal 250 Beschäftigten richtet. Im Fokus stehen dabei vor allem geringqualifizierte Mitarbeiter sowie Arbeitnehmer, die älter als 45 Jahre sind. Bei diesen Gruppen ist eine Kostenübernahme der Weiterbildungsmaßnahmen von bis zu 100 % möglich – doch auch alle anderen Arbeitnehmer können von einer Förderung profitieren, erklärt Elke Wasser, die in Neu-Isenburg am Frankfurter Flughafen die Logistic Training Center GmbH leitet. Ein ähnliches Instrument existiert beispielsweise in Hessen, so die Ausbilderin, mit dem Qualifizierungsscheck – dieser kann ebenfalls an Arbeitnehmer in Unternehmen mit maximal 250 Beschäftigten ausgestellt werden und für 50 Prozent der Kursgebühren bis maximal 500 Euro eingesetzt werden. Die Bildungsprämie hingegen steht für alle Arbeitnehmer offen, die mindestens 15 Stunden in der Woche beschäftigt sind und deren maximales Einkommen 20.000 Euro beträgt.

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