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Food-Kennzeichnung Der Stempel für das Schnitzel

| Redakteur: Jürgen Schreier

Durch die EU-Verordnung 1169/2011 ist der Verbraucher lückenlos informiert. Für Lebensmittelunternehmer eröffnet die Pflicht zur Anpassung oder Einführung der Produktkennzeichnung Chancen zur nachhaltigen Prozessoptimierung. Dabei helfen Datenmanagement- und Kennzeichnungslösungen von ICS.

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(Bild: ICS)

Ab 13. Dezember 2014 gilt EU-weit die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV). Die neue Vorschrift, die in der EU-Verordnung 1169/2011 niedergelegt ist, löst bisherige nationale Kennzeichnungsregularien ab und führt bestehende Richtlinien in einem Gesetz zusammen. Zweck ist die weitreichende Aufklärung des Verbrauchers über Herkunft und Zusammensetzung eines Lebensmittels.

Mit ICS-Systemen die Vorschrift schnell und einfach umsetzen

Insbesondere die Angabe von Allergenen beziehungsweise deren deutliche Hervorhebung innerhalb der Produktkennzeichnung stellt für den deutschen Markt ein Novum dar, das die Lebensmittelunternehmer zur Handlung verpflichtet. Dazu gehören zum Beispiel Lebensmittelhersteller, -händler und -importeure, aber auch Caterer, Lieferdienste und Gastronomen.

Vor diesem Hintergrund bietet die ICS Group den Akteuren in der Lebensmittelkette branchenspezifische Datenmanagement- und Kennzeichnungslösungen an, die die Umsetzung der Vorschrift schnell, einfach und sicher gestalten sollen. Je nach Durchsatz und Bedarf umfassen die „maßgeschneiderten“ Systemlösungen des in Neu-Aspach beheimateten Unternehmens zum Beispiel halb- oder vollautomatische Etikettier- und Markiersysteme, Sonderanlagen, On-Demand-Printer, vor- und fertigbedruckte Etiketten, Labeling- und Datenmanagement-Software, IT-Hardware und Auto-ID-Technologien sowie Managed Services.

Allergene müssen in der Produktkennzeichnung deutlich hervorgehoben werden

Eine zentrale Neuerung, die die EU-Verordnung beinhaltet, ist der hervorgehobene Ausweis von Allergenen (unter anderem Milch, Eier und Fischerzeugnisse) innerhalb der Produktkennzeichnung. Dies kann im Schriftsatz zum Beispiel fettgedruckt oder unterstrichen erfolgen.

Eine passende Lösung für diese Aufgabe stellt die Business-App „Food Branding“ von ICS dar, die die Synchronisation zwischen Etikettenvorlage und Produktdatenbank erlaubt. Allergene lassen sich dabei automatisiert erkennen und in definierter Schriftsatzformatierung auf das jeweilige Label drucken. So können die Produktetiketten für verschiedenste Lebensmittel mit einem einzigen Layout-Template effizient erstellt werden.

Unternehmensübergreifende IT-Vernetzung und verzahnte Logistik in der Wertschöpfungskette erhält der Nutzer mit der Supply-Chain-Management-Software von ICS, die die Funktionen für den individuellen Etikettendruck auf Artikel- und/oder Ladungsträgerebene ebenfalls integriert. Mit prozessbasierten Auto-ID-Techniken wie RFID, NFC oder Barcodes ist hierdurch die proaktive Logistikplanung unter den Partnern sowie die eindeutige Rückverfolgbarkeit von Warenbewegungen jederzeit gewährleistet.

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