VDE-Studie Deutschland: ein Top-Standort für Elektroingenieure

Redakteur: Jürgen Schreier

Frankfurt/Main (js) - Kaum eine Berufsgruppe blickt derzeit so optimistisch in die Zukunft wie die Elektroingenieure. Händeringend von der Industrie gesucht, stehen ihnen derzeit allein

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Frankfurt/Main (js) - Kaum eine Berufsgruppe blickt derzeit so optimistisch in die Zukunft wie die Elektroingenieure. Händeringend von der Industrie gesucht, stehen ihnen derzeit allein im Internet über 7000 Stellenangebote zur Verfügung. So das aktuelle VDE-JobBarometer, eine von VDE und worldwidejobs.de ermittelte Auswertung von Online-Stellenangeboten von 1000 Technologie-Unternehmen. Das sind 21% mehr Stellen als noch vor einem Jahr. Damit richten sich rund 25% (7170) aller Stellenangebote (27180) auf diesen Firmen-Homepages an Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik.

Unter Elektrotechnikern liegt die Arbeitslosenquote derzeit bei nur 4%. „Der Arbeitsmarkt zieht an. Wir merken ganz deutlich seit Mitte Januar, dass die Unternehmen verstärkt auf ihren Websites Stellenanzeigen ausschrieben,“ konstatiert Andreas Werner von worldwidejobs.de.

Die diesjährigen circa 9600 Absolventen in diesem Bereich werden daher den Fachkräfte-Bedarf der Wirtschaft erneut nicht decken können. Nach Prognosen des VDE beläuft sich der jährliche Bedarf an Elektroingenieuren auf deutlich über 10000. Jedes zweite Unternehmen befürchtet, dass es seinen Bedarf an Elektroingenieuren zukünftig nicht mehr ausreichend decken kann, so ein Ergebnis des VDE-Innovationsmonitors 2007, den der Verband am 16. April auf der Hannover-Messe vorstellt.

80 % der VDE-Mitgliedsunternehmen halten die beruflichen Perspektiven von Elektroingenieuren für besser als die von BWL- und Jura-Absolventen. Drei Viertel der Young Professionals im VDE schrieben weniger als zehn Bewerbungen, um ihre Stelle antreten zu können.

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