Suchen

Frachtverkehr DHL bietet neue Seewege nach Afrika

Redakteur: Claudia Otto

Drei neue direkte Seefrachtverbindungen zwischen Deutschland und dem afrikanischen Kontinent hat DHL Global Forwarding, der Luft- und Seefrachtspezialist im Konzern Deutsche Post DHL, eingerichtet.

Firmen zum Thema

Gerade Unternehmen aus der Energie, Automobil- und der Fertigungsbranche sind besonders aktiv in den afrikanischen Ländern. Bild: DHL
Gerade Unternehmen aus der Energie, Automobil- und der Fertigungsbranche sind besonders aktiv in den afrikanischen Ländern. Bild: DHL
( Archiv: Vogel Business Media )

Auf den Strecken von Bremen nach Tema (Ghana), Cape Town (Südafrika) und Mombasa (Kenia) reduziert sich die Lieferzeit für Stückguttransporte (LCL - Less Than Container Load) laut Unternehmensmitteilung von jeweils 31 Tagen auf 25 Tage, von 33 Tagen auf 31 Tage und von 49 Tagen auf 45 Tage. Durch diesen Service werden die Waren nicht nur bis zu einer Woche schneller auf den afrikanischen Kontinent transportiert, es werden auch bis zu 10% CO2 eingespart, wie es heißt.

DHL reagiert auf steigenden Bedarf

„Der Warenverkehr zwischen Deutschland und Afrika entwickelt sich positiv. Wir stellen einen wachsenden Bedarf unserer Kunden für Transporte in diese aufstrebenden Länder fest. Mit unseren LCL-Services tragen wir diesem Wunsch Rechung,“ sagt Volker Oesau, CEO DHL Global Forwarding Middle Europe.

Besonders Unternehmen aus der Energie, Automobil- und der Fertigungsbranche profitieren neben den bereits bestehenden Vollcontainer-Services vom Ausbau des Netzwerkes für Teilladungsverkehre um drei weitere wichtige Ziele in Afrika, da sie besonders aktiv in diesen Ländern sind und einen hohen Bedarf an Transportlösungen für kleine Warenmengen haben.

Weltweit größte Streckennetz für Seefrachtstückgut bei DHL

DHL Global Forwarding baut das eigene LCL-Netzwerk von derzeit 45.000 internationalen Linienverkehren und jährlich fast 2.000.000 m³ an konsolidierten Sammelgutverkehren kontinuierlich aus. In der Funktion des „Non Vessel Operating Common Carrier“ (NVOCC) – so nennt man Logistikunternehmen, die als Reedereien fungieren, jedoch über keine eigenen Schiffe verfügen — bietet DHL eigenen Angaben zufolge mit festen Fahrplänen das weltweit größte Streckennetz für Seefrachtstückgut. Den Kunden werde dadurch ein lückenloses Lieferkettenmanagement geboten, was Abholservice und Sendungsbündelung am Ursprungsort sowie Sendungsteilung und Ablieferung am Zielort, Kontrolle und Zollabfertigung einschließt.

(ID:382631)