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Lieferketten DHL-Report: Trends für Maschinenbau und Fertigungsindustrie

Erfolgreiche Logistikmodelle sichern langfristige Gewinne. Maschinenbau und Fertigungsindustrie sind für 70 % des globalen Handelsvolumens verantwortlich und müssen immer wieder flink und flexibel auf Änderungen in ihren Logistikketten reagieren.

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Flink und flexibel: Produktionsunternehmen passen ihre Lieferketten an, um ihre Gewinne langfristig zu sichern.
Flink und flexibel: Produktionsunternehmen passen ihre Lieferketten an, um ihre Gewinne langfristig zu sichern.
(Bild: DPDHL)

Der Maschinenbau und die Fertigungsindustrie vollziehen einen Wandel, um künftigen Trends und Marktbedingungen gerecht zu werden. Dabei ist das Lieferketten-Management ein Schlüsselelement für erfolgreiche Geschäftsmodelle von morgen. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse eines neuen Berichts, den der Unternehmensbereich DHL Customer Solutions & Innovation veröffentlicht hat. Der Report befasst sich mit dem Ausblick auf diesen Industriesektor im Jahr 2025 und darüber hinaus.

Die Fertigungsindustrie erwirtschaftet rund 17 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und stellt weltweit 14 % aller Arbeitsplätze. Sie ist der Motor des Welthandels – 70 % des gesamten globalen Handelsvolumens ist auf Produktionsunternehmen zurückzuführen. Vor diesem Hintergrund heben die Autoren des Berichts hervor, dass Logistikketten regionalisiert, miteinander vernetzt sowie robuster und nachhaltiger gemacht werden müssen. Zudem müssen sie flexibler werden, um aktuellen Entwicklungen gerecht zu werden. Dazu zählen unter anderem sich verschiebende Märkte, kundenspezifische Produkte und höhere Compliance-Anforderungen.

SCM-Manager sehen sich höherer Komplexität ausgesetzt

Der Bericht „Building the World – A DHL Perspective on Future Engineering & Manufacturing Supply Chains“ beschreibt sechs einflussreiche Trends aus Wirtschaft, Umwelt, Politik, Gesellschaft und Technologie. Auf der Grundlage der wichtigsten Erkenntnisse werden die entsprechenden Reaktionen der Branche und fünf zentrale Auswirkungen auf künftige Logistikketten abgeleitet. „Generell sehen wir, dass Supply-Chain-Manager künftig eine noch höhere Komplexität bewältigen müssen“, erklärt Reg Kenney, President Engineering & Manufacturing, DHL Customer Solutions & Innovation. „Kunden erwarten ein breiteres Produktportfolio, das gezielter auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. In Verbindung mit sich verschiebenden Wachstumsmärkten und der damit verbunden höheren Anzahl an Dienstleistern und dem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften sowie neuen Technologien führt dies dazu, dass Unternehmen ihre aktuellen Supply-Chain-Modelle überdenken müssen.“

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