Schwertransporte Dicke Brocken gemeinsam meistern

Autor / Redakteur: Horst Wallek / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Grundgedanke der Schwerlast-Kooperation BigMove ist es, die Prozesse in der Schwertransport-Branche gemeinsam einfacher zu machen. Der nachfolgende Beitrag beleuchtet Vorteile und Erfahrungen im europäischen Spezialtransport.

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Beim Umschlag von der Straße aufs Wasser betragen die Frachtausmaße wie bei dieser Industriemaschine mit 12 m × 7 m × 11 m schon einmal die eines kleinen Einfamilienhauses.Bild: Hegmann
Beim Umschlag von der Straße aufs Wasser betragen die Frachtausmaße wie bei dieser Industriemaschine mit 12 m × 7 m × 11 m schon einmal die eines kleinen Einfamilienhauses.Bild: Hegmann
( Archiv: Vogel Business Media )

Seit fünf Jahren bewegen die 14 Unternehmen der Schwerlast-Kooperation BigMove so manchen „dicken Brocken“ gemeinsam. Mittlerweile zahlen sich die Ambitionen der mittelständischen Unternehmer im Bereich Kooperation und Prozessoptimierung aus: Im derzeit schwierigen Marktumfeld ist mit gemeinsamer Kommunikationsstruktur, gemeinsamer Fahrzeugflotte und dem erlernten Vertrauen untereinander gut zu wirtschaften.

Sonderfahrzeuge gemeinsam entwickeln

Ganz oben im Konzept der inzwischen europäisch aufgestellten Kooperation steht das Wort „Vereinfachung“. Dementsprechend ist der Grundgedanke der Gruppe, die Prozesse in der Schwertransport-Branche gemeinsam einfacher zu machen. Schweres einfach machen, darum geht’s. Mittlerweile gibt es dafür eine gemeinsame Kommunikationsplattform, mit Herstellern gemeinsam entwickelte innovative Fahrzeuge für die BigMove-Flotte sowie eng kooperierende Fachabteilungen. Aus dem gelebten Vertrauen erwächst dann das, was in schwierigen Zeiten besonders hilft.

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Wenn zum Beispiel „BigMover“ Hämmerle aus Österreich als Projektleiter mit dem Schweiz-Experten Gutmann nach Basel fährt, um hochkarätige Klimatechnik zu transportieren, dann kann er zusätzlich und einfach auf die Kapazitäten der bayerischen BigMover Wallek und Geser zurückgreifen. So kommen wichtige regionale und internationale Faktoren wie Genehmigungen, Streckenkenntnisse und persönliche Kontakte über die Gruppe zusammen und werden einfacher, weil die jeweiligen Erfahrungsträger mit an Bord sind.

Werden riesige Maschinen-Komponenten vom Produktionsort zum Umschlag aufs Schiff transportiert, kommt BigMove-Kranspezialist Seeland mit BigMover Bloedorn zusammen, um so ein vollständiges Gespann für komplette Kundenbelange zu bilden.

Besonderes Frachtgut verlangt die spezielles Know-how

Muss eine gigantische Tunnelvortriebsmaschine in Teilen vom Rhein-Main-Donau-Hafen in Kehlheim zum Einsatzort in München transportiert werden, dann kommen hierfür die Spezialisten zusammen, die auch die nötige Erfahrung mit dem Umgang des besonderen Frachtguts haben. Und wenn eine teilbare Industriemaschine durch Wohngebiete in Nordrhein-Westfalen transportiert, dann zusammengebaut und zum Umschlag aufs Wasser an die Kaimauer eines Binnenhafens gebracht werden muss, dann steht BigMover Hegmann als Generalunternehmer bereit — eine Industriemaschine mit den beeindruckenden Ausmaßen von 12 m × 7 m × 11 m.

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