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Kombinierter Verkehr Die Alpen sind in Brüssel angekommen

Die Verkehrsprobleme im Alpenraum werden durch die Verkehrszuwächse immer größer. Durch eine dreijährige Zusammenarbeit von vier Ländern und zwölf Regionen und eine Förderung der Europäischen Union im Rahmen des Alpine-Space-Programms wurden im Projekt Transitects (Transalpine Transport Architects) innovative Lösungen für den alpenquerenden Güterverkehr entwickelt.

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LKZ-Geschäftsführer Karl Fischer im Europäischen Parlament in Brüssel.
LKZ-Geschäftsführer Karl Fischer im Europäischen Parlament in Brüssel.
(Bild: LKZ Prien)

Bei einem Erfahrungsaustausch zwischen Pat Cox, Europäischer Koordinator für das prioritäre TEN-V-Projekt 1 „Eisenbahnachse Berlin-Palermo“ und Karl Fischer, Geschäftsführer der LKZ Prien GmbH im Logistik-Kompetenz-Zentrum (LKZ) wurde festgestellt, dass es notwendig ist, die gewonnenen Erkenntnisse den Verantwortlichen direkt in Brüssel vorzustellen.

Am 26. Juni 2012 organisierten die italienischen Partner im Projekt Transitects einen Erfahrungsaustausch mit hochkarätigen Vertretern im Europäischen Parlament. Durch die starke Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie konnte bei einem Empfang in der Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union den Vertretern in Brüssel das Transitects-Projekt präsentiert werden. Um gerade die spezielle Problematik der Alpen im weit entfernten Brüssel darzustellen war es hilfreich, dass der Transitects-Film gezeigt werden konnte.

Nachhaltiger Güterverkehr wird gefordert

Zu Beginn der Veranstaltung in der bayerischen Vertretung begrüßte Frau Dr. Angelika Schlunck, Leiterin der Bayerischen Vertretung in Brüssel, die Redner und Gäste. In den Redebeiträgen von Ministerialdirigent Hans Peter Göttler, Leiter der Verkehrsabteilung im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, MdEP Gesine Meißner, Mitglied des Verkehrsausschusses (TRAN) und Herald Ruijters, Leiter des Referats Transeuropäisches Netzwerk, wurde die EU-Verkehrspolitik mit ihren aktuellen Ansätzen und Zielen geschildert und ihre Bedeutung für den Alpenraum dargestellt.

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