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Expertenbeitrag

 Sarah Gandorfer

Sarah Gandorfer

Redakteurin bei IT-BUSINESS

Händlerbund-Studie Die Logistik stößt an ihre Grenzen

Autor: Sarah Gandorfer

Wer schnell und Zuverlässig die Bestellung zum Kunden bringt, punktet beim Konsumenten. Die „Händlerbund Logistik-Studie 2018“ zeigt, welche Versanddienste von Online-Händlern bevorzugt werden und dass das Versandvolumen ständig wächst.

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Der Händlerbund hat in seiner neuen Logistikstudie 513 Händler zum Versand befragt.
Der Händlerbund hat in seiner neuen Logistikstudie 513 Händler zum Versand befragt.
(Bild: Pixabay / CC0 )

Eine schnelle Lieferung der Bestellung ist für das Verhältnis zum Kunden wichtig. Doch die Logistik gerät öfter mal ins Schwitzen, vor allem am Jahresende. Das zeigt die „Logistik-Studie 2018“ des Händlerbunds. Diese beleuchtet im ersten Teil die Ergebnisse von über 500 befragten Online-Händlern rund um das Thema Versand.

Deutsche Post gewinnt, Hermes verliert

Dabei kam heraus, dass zwei Drittel (64 %) der Händler mehrere Versanddienstleister gleichzeitig nutzen, um Bestellungen zuverlässig abzuwickeln. Unter den Top-Paketzustellern ist DHL führend (80 %), gefolgt von DPD (28 %) und Hermes (17 %). Letzterer verlor, im Vergleich zur Umfrage im Jahr 2016 nahezu die Hälfte seiner Anteile (2016: 29 %). Deutlich zugelegt haben die Deutsche Post bei Warensendungen (+32 %) und kleinere Anbieter wie UPS (+3 %) und GLS (+4 %).

An der Befragung nahmen hauptsächlich kleine Online-Händler teil, die zu 78 % nicht mehr als zehn Mitarbeitern beschäftigen. Deren Bestellaufkommen ist umso beachtlicher: Ein Drittel versendet täglich mehr als 50 Pakete und viele Händler lassen ihre Pakete sogar mehrmals täglich zum Versand abholen (16 %). Das zeigt wie stark sich mittlerweile der Online-Handel hierzulande etabliert hat.

Schon die Logistikstudie 2016 veranschaulicht, dass Zuverlässigkeit das wichtigste Versandkriterium für Händler (80 %, 2016: 90 %) ist. Auch Schnelligkeit (69 %) und die Möglichkeit der Sendungsverfolgung (70 %) stehen hoch im Kurs. Weniger wichtig sind die Kosten (42 %) und der vorsichtige Umgang mit der Ware (34 %). Auch eine große Auswahl an Zustellvarianten wie die Lieferung in Paketboxen oder per Express werden von 50 % mit geringer Priorität eingestuft.

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Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal IT-Business und wurde von Sarah Gandorfer betreut.

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