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Wissenschaft Die Logistikhauptstadt im Pott

| Redakteur: Robert Weber

Fußball und Logistik gehören in Dortmund zusammen. Das Herz der Branche schlägt für viele mittlerweile in Dortmund – zumindest für die Wissenschaftler. Die Metropole im Ruhrgebiet entwickelt sich zum Forschungsmekka für Materialflussexperten. Jetzt kommt ein neuer Campus hinzu.

Fußball gehört zu Dortmund wie die Logisitik. Die Stadt im Ruhrgebiet hat den Strukturwandel gemeistert.
Fußball gehört zu Dortmund wie die Logisitik. Die Stadt im Ruhrgebiet hat den Strukturwandel gemeistert.
(Bild: Christopher Neundorf)

Rund 6,4 Mio. Euro hat der Logistikcampus an der TU Dortmund gekostet. In Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) entsteht durch das neue Gebäude an der TU Dortmund ein interdisziplinäres Forschungszentrum für Logistik mit wissenschaftlichem und technischem Know-how. Lehre und Forschung werden hier unter einem Dach vereint, heißt es in einer Pressemitteilung. In den Bau des Dortmunder Logistikcampus hat das Wissenschaftsministerium von NRW 4,4 Mio. Euro investiert. Der Rest wurde von der Fraunhofer-Gesellschaft und der TU Dortmund finanziert.

Acht Stiftungslehrstühle geplant

Bis zu acht neue Lehrstühle sollen im Logistikcampus Platz finden. Zu den ersten Stiftern zählen Audi („Supply Net Order Management“) und das Beckumer Unternehmen Beumer („Sortier- und Verteiltechnik“). Weitere Stiftungsprofessuren sind unter anderem in der Informatik geplant. „Der Logistikcampus ist nicht nur eine Investition in den erfolgreichen und interdisziplinären Profilbereich ‚Produktion und Logistik‘ der TU Dortmund, sondern auch ein Beitrag zur wissenschaftlichen Zukunft unserer Stadt. Die Logistik ist ein besonders wichtiges Forschungsfeld in Dortmund, wie auch der Masterplan Wissenschaft hervorhebt“, erklärt Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund. Der Lehrbetrieb ist zum Sommersemester 2013 gestartet.

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