Logistik-Software Die Produktion im Mittelstand fest im Griff behalten

In Zeiten wachsender globaler Konkurrenz wird es für produzierende Betriebe immer wichtiger, ihre Ressourcen optimal zu nutzen. Eine intelligente Steuerung und Abwicklung von Warenwirtschaft und Produktion ist dafür Grundvoraussetzung. Nur so kann eine bestmögliche Auslastung der Kapazitäten realisiert werden.

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Bild 1: Die Produktions- und Feinplanungslösung SAP APO sorgt bei Oase für deutlich höhere Liefertreue und Materialverfügbarkeit, beispielsweise bei Produkten wie dieser Teichfolie. (Bild: Oase)
Bild 1: Die Produktions- und Feinplanungslösung SAP APO sorgt bei Oase für deutlich höhere Liefertreue und Materialverfügbarkeit, beispielsweise bei Produkten wie dieser Teichfolie. (Bild: Oase)

Seit Beginn des neuen Jahrtausends hat sich die Informationstechnologie im Bereich der Fertigungsindustrie stark weiterentwickelt. Über spezielle Planungstools lassen sich heute Optimierungspotenziale ausschöpfen, die zuvor nicht denkbar waren. Insbesondere in der Produktions- und Feinplanung werden diese Verbesserungen spürbar (Bild 1).

So lassen sich in den heutigen Supply-Chain-Management-(SCM-)Systemen über Planungsalgorithmen automatisch realistische Liefertermine generieren, indem diese die Materialverfügbarkeit über alle Stücklistenstufen, die Beschaffung und sämtliche Produktionsabschnitte berücksichtigen.

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Logistikkette wenig transparent

Grundvoraussetzung für diese neuen technischen Möglichkeiten sind integrierte Prozesse. Entlang der Wertschöpfungskette greifen dabei idealerweise alle beteiligten Abteilungen, Lieferanten und Partner auf ein System und eine gemeinsame Datenbasis zu. Und das nicht nur am Unternehmensstandort, sondern weltweit. So ist die Feinplanung eines Auftrages vom Auftragseingang bis zur Auslieferung an den Kunden exakt abgestimmt. Hinzu kommt, dass diese Informationen entlang des gesamten Wertschöpfungsprozesses in Echtzeit zur Verfügung stehen und so strategische Entscheidungen zeitnah getroffen werden können.

In vielen Produktionsbetrieben sieht die Realität jedoch noch anders aus. Eine integrierte Unternehmenssoftware gibt es gerade in mittelständischen Betrieben häufig nicht. Die Produktionsplanung wird hier oftmals mit Excel-Tabellen und Access-Datenbanken organisiert.

Fehlende durchgängige Übersicht führt zu Engpässen in der Produktion

Dadurch, dass die verschiedenen Abteilungen nicht auf ein System zurückgreifen, kann es vorkommen, dass Veränderungen zu spät und nicht an alle am Produktionsprozess Beteiligten kommuniziert werden. Insbesondere bei Betrieben mit mehreren Produktionswerken ist die Logistikkette oft nur wenig transparent und die Koordination und Integration bei Projektplanung, Fertigung und Produktion unzureichend.

Es gibt keine durchgängige Übersicht über Kundenaufträge, Projekte, Fertigungsaufträge, Bestellungen und die Bestandssituation (Bild 2 – siehe Bildergalerie). In der Produktion ist deshalb häufig nicht klar, welche Bedarfe Kundenaufträge auslösen. Engpass-Situationen entstehen so unvermittelt und können nicht entsprechend eingeplant werden, was wiederum Produktionsausfälle zur Folge hat.

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