Logistik-Ranking Die „Top 10“ der Intralogistik

Redakteur: Robert Weber

Von China bis Brasilien – die zehn wichtigsten Intralogistiknationen verteilen sich über den gesamten Erdball. Spannend: Indien kommt nicht unter die Top 10 und Europa ist stark vertreten.

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Die Firma Beumer aus Westfalen ist ein Global Player und leistet ihren Beitrag am Erfolg der deutschen Intralogistik.
Die Firma Beumer aus Westfalen ist ein Global Player und leistet ihren Beitrag am Erfolg der deutschen Intralogistik.
(Bild: Beumer, Forum Intralogistik)

Auf Platz 10 landet Brasilien. Die Intralogistiker in dem südamerikanischen Land konnten 2011 einen Zuwachs von 7 % auf 3,3 Mrd. Euro verzeichnen. Im Vorjahr waren es 3,1 Mrd. Euro und 2009 2,1 Mrd. Euro. (Quelle für alle Staaten: Forum Intralogistik)

Die Republik Österreich landet auf dem neunten Platz. Die Unternehmen erwirtschafteten einen Umsatz von 3,5 Mrd. Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 15 %. In den Vorjahren lagen die Intralogistiker der Alpenrepublik bei 3,1 Mrd. Euro. Wichtige Anbieter sind Knapp, TGW oder LTW.

Auch auf der Insel, dem vereinigten Königreich, agieren zahlreiche Intralogistikanbieter. Sie platzieren sich auf Platz 8. Die Firmen verbuchten ein Umsatzwachstum von 11 % auf 3,6 Mrd. Euro. Ein wichtiger Anbieter aus UK ist beispielsweise Yale.

Trotz Krise retten sich die Spanier auf Platz 7. Mit 4,4 Mrd. Euro Umsatz konnten die Unternehmen in 2011 ein Wachstum von 7 % verzeichnen. Im Vorjahr lag der Umsatz bei 4,1 Mrd. Euro. Spanische Intralogistik ist unweigerlich mit dem Namen Mecalux verbunden. Das Unternehmen ist nach eigenen Aussagen Marktführer in Spanien, wenn es um Lagertechnik geht.

Frankreichs Intralogistikunternehmen kommen auf Platz 6 des Rankings. Sie erzielten einen Umsatz von 6,1 Mrd. Euro und steigerten diesen um 26 %. Der französische Markt ist auch für deutsche Unternehmen sehr interessant. Die Nachbarn am Rhein gehören zu den wichtigsten Exportmärkten. Ein bekannter Intralogistiker aus Frankreich ist Savoye, deren Techniker auch in Deutschland Projekte verantworten.

Italiens Industrie ist vor allem im Norden der Nation angesiedelt. Die Zentren um Turin und Mailand gehören zu den stärksten Wirtschaftsräumen der EU. Auch die Intralogistik ist wettbewerbsfähig und rangiert auf Platz 5 mit 6,6 Mrd. Euro Umsatz in 2011. Auch wohl deshalb zieht es die Messemacher der Cemat über die Alpen. Gemeinsam mit dem italienischen Messeveranstalter Ipack-Ima organisieren die Cemat-Verantwortlichen künftig die Intralogistica Italia in Mailand.

Japans Volkswirtschaft steckt in der Klemme. Die Wachstumszahlen geben nach und auch im Bereich Intralogistik müssen die Asiaten Verluste verzeichnen und landen auf Rang 4. Der Umsatz sank um 35 % auf 9,6 Mrd. Euro. Im Vorjahr waren es noch 14,8 Mrd. Euro. Wichtige Anbieter sind Daifuku, TCM oder auch Toyota Material Handling.

Deutschland sichert sich den Bronzeplatz. Der Umsatz der Unternehmen wuchs um 19 % auf 16,7 Mrd. Euro. Wichtige Absatzregionen sind die EU, die USA und Asien. Vor allem die Amerikaner schwören auf deutsche Lagertechnik.

Der zweite Platz geht an die Vereinigten Staaten von Amerika. Die US-Unternehmen meldeten ein Umsatzwachstum von 5 % auf 22,7 Mrd. Euro. Davor waren es 21,5 Mrd. Euro. Ein wichtiger Flurförderanbieter ist Crown.

Chinas Intralogistiker wuchsen 2011 wieder zweistellig und landen unangefochten auf dem ersten Platz. Der Zuwachs von 22 % auf 63 Mrd. Euro wirkt im Gegensatz zu den anderen Nationen, wie aus einer anderen Liga. Schon in den Vorjahren dominiert die Volksrepublik das Ranking.

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