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Extended Packaging

Die Warenhülle verbindet Produkte und Verbraucher

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Daten aus solchem Kundenverhalten nutzen auch die Warenanbieter, weiß Codecheck-Gründer und Geschäftsführer Roman Bleichenbacher: „Inzwischen stellen viele Hersteller ihre Produktangaben bei Codecheck.info ein. Damit können unsere Nutzer die Verpackungsangaben so sehen, wie von ihnen gewünscht. Durch die Weitergabe anonymisierter Zugriffszahlen erhalten die Hersteller außerdem Informationen darüber, auf welche Produkteigenschaften die Nutzer besonderen Wert legen. Denn die Konsumenten informieren sich vor, während oder nach dem Kaufprozess über ihre Produkte bei Codecheck.info.“

Hersteller und Händler erhalten über Codecheck Feedback von den Kunden

Die Vor- und Nachteile von Produkten werden von Codecheck für Hersteller, Händler oder Logistiker zusammengestellt und Konsumenten erhalten so die Möglichkeit, direkt auf den Entwicklungsprozess der Produkte Einfluss zu nehmen. Bleichenbacher dazu: „Solche Feedbacks sind für Hersteller und Händler unabdingbar. Durch die Zusammenstellung strukturierter Nutzerfeedbacks, Kundenwünsche und Marktforschungsdaten lassen sich Rückschlüsse für Produktanpassungen, neue Produkte und Trends ziehen. Besonders interessant ist, dass nicht nur die Wahrnehmung der eigenen Produkte analysiert werden kann. Es ist auch möglich, konkurrierende Hersteller, deren Sortimente und Produkte zu analysieren.“

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Nach Auskunft von Timo Stehn, Marketingexperte bei dem auf Direktmarketingservices und RFID-Lösungen spezialisierten Euro-ID-Aussteller PAV GmbH aus Lütjensee bei Hamburg, sind vor allem Kunden und Verbraucher im Alter zwischen 18 und 50 Jahren mit einer Affinität zu mobilen Endgeräten die primäre Zielgruppe für Informations- und Interaktionsangebote auf Basis von QR-Codes: „Sie legen besonderen Wert darauf, sich vor dem Kauf genauestens über die Eigenschaften eines Produktes und Empfehlungen durch Institutionen ausführlich zu informieren.“

Augmented Reality kann Möglichkeiten von Extended Packaging ausbauen

Des Weiteren hebt Stehn die enge Verwandtschaft zwischen Extended Packaging und Augmented Reality (AR – erweiterte, moderierte Realität) hervor. Generell bietet AR die Möglichkeit, auf Smartphones, aber auch auf Bildschirmen oder Projektionsflächen im Blickfeld der Benutzer, die wahrgenommene reale Umwelt mit beliebigen virtuellen und interaktiven dreidimensionalen Inhalten zu überlagern. In Echtzeit computergenerierte Objekte erscheinen dadurch im realen Raum dreidimensional und lagegerecht zueinander in Bezug stehend.

* Konrad Buck ist freier Journalist in 40225 Düsseldorf

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