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Aruba Networks Diese fünf Apps zwingen Ihr WLAN in die Knie

| Autor / Redakteur: Reinhold Schäfer / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Der Trend zu mobilen Endgeräten am Arbeitsplatz stellt WLAN-Netzwerke von Unternehmen oft vor Kapazitätsprobleme. Aruba Networks identifiziert die fünf Applikationen, die das WLAN-Netzwerk eines Unternehmens am stärksten beanspruchen.

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Der weltweit rapide Anstieg bei Applikationen und mobilen Endgeräten fällt mit einem veränderten Nutzungsverhalten der Mitarbeiter zusammen, die ihre eigenen Smartphones und Tablets sowohl beruflich als auch privat nutzen möchten.
Der weltweit rapide Anstieg bei Applikationen und mobilen Endgeräten fällt mit einem veränderten Nutzungsverhalten der Mitarbeiter zusammen, die ihre eigenen Smartphones und Tablets sowohl beruflich als auch privat nutzen möchten.
(Bild: Apple)

Unternehmen müssen immer mehr mobile Endgeräte über ihre WLAN-Netzwerke ins Internet bringen – laut den Analysten von ABI Research wurden seit 2009 weltweit über 9 Mrd. Wi-Fi-fähige Endgeräte ausgeliefert.

Gartner prognostiziert, dass bis 2016 an die 310 Milliarden mobile Apps heruntergeladen sein werden. Der weltweit rapide Anstieg bei Applikationen und mobilen Endgeräten fällt mit einem veränderten Nutzungsverhalten der Mitarbeiter zusammen, die ihre eigenen Smartphones und Tablets sowohl beruflich als auch privat nutzen möchten (Bring Your Own Device).

Bring Your Own Device fordert Leistungsfähigkeit und Sicherheit der IT-Infrastruktur heraus

Gerade diese Entwicklung stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen, was die Leistungsfähigkeit und die Sicherheit der IT-Infrastruktur angeht. Aruba Networks, ein weltweit führender Anbieter von Wireless-LANs und sicheren Mobilitätslösungen, hat vor diesem Hintergrund die fünf Applikationen identifiziert, die das WLAN-Netzwerk eines Unternehmens am stärksten belasten:

1. Video Conferencing (goto Meeting, Google+ Hangout, Webex, Lync, Skype):

Mit der Zahl der Teilnehmer an einer Videokonferenz und der Bildschirmgröße des Mobilgeräts steigen die Bandbreitenanforderungen an das WLAN. So benötigt beispielsweise Skype 4 Mbps Downloadgeschwindigkeit bei fünf Teilnehmern und Webex verbraucht mehr als doppelt soviel Bandbreite, wenn sich jemand per Laptop in eine Konferenz einwählt statt mit einem iPad.

2. Cloud Storage (Dropbox, Box, Icloud):

Diese Applikationen binden so viel Bandbreite wie möglich, wenn die Grundeinstellungen nicht durch den Anwender verändert wurden – was selten geschieht.

3. Apple Airplay, Airprint:

Die Schnittstellen zur kabellosen Übertragung von Inhalten von iOS- und OS X-Geräten auf Empfangsgeräte und Drucker sind so bandbreitenintensiv, dass sie von der IT-Abteilung verwaltet werden sollten, um das WLAN vor Engpässen zu bewahren. So benötigt jeder Stream auf ein Endgerät wie I-Pad, I-Phone oder Macbook etwa 1 Mbps Bandbreite pro Gerät.

4. Audio- und Video-Streaming (Spotify, Pandora, Youtube, Vimeo, Netflix):

Streaming von Inhalten beansprucht enorm viel Bandbreite. Immer mehr Anwender streamen Audio-Dateien am Arbeitsplatz. Jeder Audio-Stream schlägt mit ungefähr 500 Kbps zu Buche, jeder Video-Stream mit 1 bis 2 Mbps. Dies erfordere einen hohen Grad an WLAN-Bandbreite, vor allem wenn die Mobilgeräte nicht die Übertragungsraten nach 802.11n nutzen.

5. Virtueller Desktop:

Unternehmen, die mit virtuellen Desktop-Umgebungen arbeiten, müssen mit einer konstanten Übertragungsrate von 1,5 Mbps pro Gerät rechnen. Dies stellt gerade in Umgebungen mit hohen Durchsatzraten das Netz vor hohe Herausforderungen.

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