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Digitalisierung Digitalisierte Logistik macht sicherer

Das Fraunhofer-IFF wird auf dem Deutschen Logistik-Kongress in Berlin (22. bis 24. Oktober 2014) unter anderem den „digitalen Fingerabdruck“ für Frachtstücke vorstellen. Außerdem das RFID-Armband für die Kommissionierung sowie eine Lösung für das digitale Produktions- und Lagermanagement von Großbauteilen in Freilagern.

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(Bild: Fraunhofer-IFF)

Auf dem 31. DLK stellt das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) neue Technologien vor, an denen es derzeit gemeinsam mit unterschiedlichen Partnern aus Wirtschaft und Forschung arbeitet (darunter den „digitalen Fingerabdruck“ für Frachtstücke). Sicherheit hat in der Luftfrachtlogistik oberste Priorität, doch die Prüfverfahren sind zum Teil sehr zeit- und kostenaufwendig, wie das IFF angibt. Fraunhofer-Forscher wollen deshalb mit einem neuen Ansatz für digitale Logistik für mehr Effizienz sorgen, ohne dass die Sicherheit der Luftfrachtprozesse darunter leidet. Im Verbundprojekt „Eseclog“ mit Entwicklungspartnern und Anwendern wie Panalpina und Lufthansa Cargo wollen die Forscher dieses Dilemma lösen: Mithilfe infacher Prüfverfahren fassen sie für jedes Frachtstück Merkmale wie 3D-Kontur oder RFID-Kennung zu einem zentralen Sendungsprofil zusammen. So werde ein unverwechselbares digitales Profil erstellt, wie es heißt. Manipulationen an der Fracht änderten automatisch einzelne Merkmale dieses digitalen Profils und könnten über die gesamte Transportkette hinweg festgestellt werden.

Rechtzeitig auf kommende Produktionsbedingungen einstellen

„Mit Blick auf die Industrie 4.0 ist die digitale Logistik die wichtigste Voraussetzung, um produzierende Betriebe und ihre Dienstleister auf kommende Produktionsbedingungen einzustellen. Dafür müssen Unternehmen fehlende Infrastrukturen jetzt ausbauen“, erklärt IFF-Leiter Prof. Michael Schenk. Der Logistikexperte fordert darum weitere Anstrengungen und höhere Innovationsbereitschaft der Branche und betont, wie wichtig die prozess- und damit auch unternehmensübergreifende Digitalisierung sei.

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