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Kennzeichnung Direktdruckverfahren ersetzt Etiketten

Krones hat jetzt eigenen Angaben zufolge den Beweis erbracht, dass das Direktdruckverfahren „DecoType“ zur Ausstattung von Kunststoffbehältern selbst bei industrieller Anwendung höchste Qualitätsansprüche erfüllt – und das sowohl auf Glas wie auch auf Kunststoff.

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(Bild: Krones )

Mit einer als Halbautomat eingerichteten Labormaschine können bis zu 21 Stationen mit Behältern bestückt werden. Diese bedrucken zeitgleich vier Flaschentypen, sowohl Glas als auch PET, mit unterschiedlichen Mustern. Manuell lassen sich damit bis zu 120 Behälter pro Stunde verarbeiten. Es handelt sich um ein hochflexibles System, das die Aufträge aus SAP oder auch einem anderen Warenwirtschaftssystem in der Anlage erhält und automatisch ausstattet. Wie das Unternehmen angibt, ist „DecoType“ als Labormaschine für all diejenigen interessant, die ein neues Design für ein Produkt entwickeln oder den Markt für ein bestimmtes Produkt austesten möchten.

Keine überzähligen Etiketten mehr

Die digitale Behälterdekoration mit „DecoType“ ermöglicht es, Strukturen zu bedrucken, die mit der bestehenden Etikettiertechnik nicht zu erreichen sind. Diese hochflexible Dekorationstechnologie vermeidet eine Überproduktion von Etiketten, benötigt keinen Etikettenklebstoff mehr und reduziert so die Lagerkosten. Im praktischen Einsatz sind schnelle Umrüstzeiten realisierbar. Die Erfahrungen mit der Labormaschine sind direkt übertragbar auf das Druckequipment für eine vollständig automatisch arbeitende Anlage. Derzeit ist bereits eine davon mit einer Leistung von 12.000 Behältern pro Stunde im Feldtest.

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