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Start-ups Disponieren ohne Telefon und Fax – geht das?

Mit der digitalen Frachtplattform Saloodo hat DHL vor einem Jahr ein innovatives Angebot geschaffen, das besonders den Bedürfnissen von KMU entsprechen sollte. Zum „Einjährigen“ zieht das Start-up jetzt eine positive Bilanz und von Bonn nach Köln um. Und beantwortet die Frage in der Headline mit einem klaren „Ja“.

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Die digitale Frachtplattform Saloodo ist jetzt seit einem Jahr am Start. Die Anzahl digital vergebener Transportaufträge steigt.
Die digitale Frachtplattform Saloodo ist jetzt seit einem Jahr am Start. Die Anzahl digital vergebener Transportaufträge steigt.
(Bild: Saloodo)

Chief Technology Officer Elaine Tan von Saloodo erinnert sich mit einem Augenzwinkern an die Anfänge. „Viele Start-ups erzählen ja gerne die Geschichte von der Gründung in der Garage. Bei Saloodo war es nicht ganz so – unser erstes Büro lag über einer Garage“, so die Managerin. Sie ist seit dem Start dabei und hat den Launch der digitalen Frachtplattform vor einem Jahr begleitet.

Schnell vom Wunsch zur Wirklichkeit

In diesem einen Jahr ist viel passiert (lesen Sie dazu auch unser Interview). Das junge Unternehmen hat sich in dieser relativ kurzen Zeitspanne eigenen Aussagen zufolge einen festen Platz im Arbeitsalltag von Disponenten und Verladern in mehr als 25 Ländern Europas gesichert. „Unsere Kunden stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir tauschen uns sehr eng mit ihnen aus und wissen daher genau, was sie sich von uns wünschen“, so CEO Thomas Grunau.

Und weiter: „Unser Vorteil ist, dass wir ein äußerst agiles Unternehmen sind, daher benötigen wir vom Kundenwunsch bis zur Umsetzung meist nur sehr wenig Zeit. Zuletzt haben wir eine digitale Lösung gefunden, wie wir unseren Kunden Ärger mit dem Palettentausch ersparen können, der ja nicht gerade zu den Glanzpunkten der Logistik zählt.“

Viel Platz für weiteres Wachstum

Diese Kundenzentriertheit erleben nach Angaben von Saloodo inzwischen täglich mehr als 10.000 Verlader und über 6000 Speditionen mit rund 250.000 verfügbaren Lkw, die in über 25 europäische Länder fahren; Zahlen, die aufhorchen lassen. „Wir verzeichnen einen kontinuierlichen Zuwachs an Transportverträgen, die über Saloodo abgeschlossen werden. Wir können diejenigen überzeugen, die einfach mal testen, ihre Geschäfte auf unserer digitalen Plattform ohne Telefon und Fax abzuschließen“, so Grunau.

Dieses Wachstum zeige sich auch auf Mitarbeiterseite. Aus dem Büro über der Garage und den vier Mitarbeitern aus den Anfangstagen sind inzwischen so viele geworden, dass der Platz nicht mehr ausreicht. Pünktlich zum einjährigen Bestehen ist Saloodo deshalb von Bonn nach Köln umgezogen – in ein neues, wesentlich größeres Gebäude mit viel Platz, um weiter zu wachsen.

Weitere Beiträge zum Unternehmen:

Saloodo

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