Containertracking

Lückenlose Frachtüberwachung

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Sollte jemand versuchen, das Tracking-Modul zu entfernen oder die Containertür während des Transports unerlaubt zu öffnen, sendet es sofort ein Alarmsignal.
Sollte jemand versuchen, das Tracking-Modul zu entfernen oder die Containertür während des Transports unerlaubt zu öffnen, sendet es sofort ein Alarmsignal. (Bild: Hirschmann)

Hirschmann Solutions präsentiert eine autonome Asset-Tracking-Lösung für den intermodalen Güterverkehr, die eine nahtlose Überwachung von Containern und Aufliegern bieten soll.

Die Module können nachgerüstet werden und sollen zur Beobachtung von Ladung und Transport im regionalen und weltweiten Güterverkehr dienen. Auf der Container-, Transport- und Logistikmesse Intermodal Europe (11. bis 13. November 2014 in Rotterdam) zeigt das Unternehmen erstmals das serienreife Modell dieser Asset-Tracking-Einheit für den Einsatz im Container-, Trailer-, Chassis- und Eisenbahn-Güterverkehr. Das hoch robuste Modul arbeitet vollständig autonom und liefert neben den Standortdaten auch sensorgesteuerte Informationen über Bewegungen, Temperatur oder Erschütterungen.

Schnell und einfach zu montieren

Laut Hirschmann lässt sich das Modul schnell und sicher etwa in einem Stahlfalz der Containertür befestigen. Dabei hat das Unternehmen die Installationszeit auf ein Minimum reduziert. Je nach Einsatzbereich sind verschiedene Befestigungsmöglichkeiten verfügbar. Ein integrierter Sicherheitssensor soll vor Manipulationen und Diebstahl schützen. Sobald jemand versucht, das Tracking-Modul zu entfernen, sendet es sofort ein Alarmsignal. Dasselbe passiert, wenn die Containertür während des Transports unerlaubt geöffnet wird. Hirschmann gibt weiterhin an, dass das Modul über ein äußerst robustes Design verfügt (das Gehäuse erfüllt die IP 67-Norm und ist UV-beständig) und sich so für extrem raue Einsatzumgebungen in einem Temperaturbereich von -40 °C bis +85 °C eignet. Die benötigte Energie liefert ein kratz- und stoßfestes Solarpanel im Zusammenspiel mit einem innovativen Batteriekonzept, so Hirschmann. Dieses Powermanagement soll eine lange Einsatzdauer von bis zu 15 Jahren und eine hohe Datensicherheit gewährleisten.

Verschiedene Netze verfügbar

Die Datenübertragung erfolgt über das 2G/3G-GSM-Netz direkt an sogenannte Asset-Management-Systeme. Diese werten die Daten aus und stellen sie dem Frächter, der Reederei oder der Spedition zur Verfügung. Optional kann das Modul auch mit weiteren Modems zur Satellitenkommunikation aufgerüstet werden. Dazu gehört das Hirschmann-System ITAS (Iridium Transceiver Antenna System) für den Iridium-Satellitendienst. Dank des OTA (Over The Air Programming)-Ansatzes lassen sich Firmware- und Software-Aktualisierungen problemlos von der Zentrale aus aufspielen. Weil das Modul mit einem SIM-Chip ausgerüstet ist, soll ein Netzanbieter-Wechsel ohne großen Aufwand möglich sein. Ein Upgrade auf 4G-Netze ist Hirschmann zufolge in Kürze verfügbar.

Kundenspezifische Lösungen

„Mit unserer neuen Asset-Tracking-Technologie bieten wir Logistikunternehmen, Netzbetreibern und Lösungsanbietern zukunftsfähige und leistungsstarke Module zur Überwachung von wertvoller Fracht“, sagt Laurie Burns, Leiter des Geschäftsbereichs Solutions bei Hirschmann Car Communication. „Sämtliche Lösungen basieren auf dem Plattformgedanken, sodass die Module je nach Einsatzbereich für unsere Kunden maßgeschneidert entwickelt werden.“

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