Kühltransporte

Hallog setzt auf neues Kühlaggregat

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Fuhrparkleiter Dirk Stannebein (l.) und Dispositionsleiter Jens Michel von der Spedition Hallog konnten sich im Jahrestest von der Qualität von Vector 1350 überzeugen.
Fuhrparkleiter Dirk Stannebein (l.) und Dispositionsleiter Jens Michel von der Spedition Hallog konnten sich im Jahrestest von der Qualität von Vector 1350 überzeugen. (Bild: Carrier Transicold)

Die Spedition Hallog aus Eisleben setzt beim Transport von Lebensmitteln künftig auf das semielektrische Kühlaggregat Vector 1350 von Carrier Transicold.

Nach einem einjährigen Test ist der Spezialist für Lebensmitteltransporte eigenen Angaben zufolge überzeugt, dass das Aggregat niedrige Betriebskosten, präzise Kälteleistung und eine einfache Handhabung garantiert. Vector 1350 wurde Carrier Transicold zufolge speziell für den Fernverkehr konzipiert und soll eine maximale Nutzlast und Verlässlichkeit garantieren. Da das System bis zu 17 % leichter ist als vergleichbare Aggregate am Markt, soll es für einen verringerten Kraftstoffverbrauch sorgen. Ein weiterer Grund hierfür ist der 1,1-l-Motor, der sowohl einen Kompressor, als auch einen Generator zur Versorgung des Lüftungssystems antreibt. Dadurch verbraucht der Vector 1350 gemäß der der CEN-Partial-Load-Test Norm bis zu 30 % weniger Kraftstoff als die Maxima 1300. Die elektrisch betriebenen Lüfter sorgen außerdem für weniger Ausfallzeit als bei Keilriemen-betriebenen Transportkühlanlagen, so Carrier Transicold.

Geringer CO2-Ausstoß und einfache Bedienbarkeit

Für Hallog ist auch die Möglichkeit, das Aggregat auf Elektrobetrieb umzuschalten ein großer Vorteil. Sobald die Fahrzeuge beim Kunden ankommen, können sie an dessen Stromnetz angeschlossen werden, wodurch sich der CO2-Ausstoß und die Lärmemission minimieren. Bei den Tiefkühltransporten läuft der Vector 1350 auf der Langstrecke des Weiteren hauptsächlich im Start/Stopp-Modus. Nur bei Frischetransporten wird in den Dauerbetrieb gewechselt. Dabei setzt Hallog-Dispositionsleiter Jens Michel unter anderem auf Begegnungsverkehre: „Unsere Fahrer haben keine festen Trailer. Oft wechseln sie diese unterwegs. Es ist bei unserer Unternehmensgröße enorm wichtig, dass alle Fahrer die Kühlaggregate leicht bedienen können, denn fehlerhafte Einstellungen wollen wir grundsätzlich vermeiden.“ Dirk Stannebein, Fuhrparkleiter bei Hallog, ergänzt: „Wir haben mit dem Vector 1350 durchweg positive Erfahrungen gemacht.“

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