KEP-Dienste DPD gibt sich ein modernes Gesicht

Die Nummer 2 im europäischen Paketversand DPD baut nicht zuletzt wegen des boomenden Online-Handels seine Position im B2C-Handel immer mehr aus. Jetzt kommen die Aschaffenburger mit einem neuen Markenauftritt.

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(Bild: DPD)

Für den Wandel vom B2B-Experten zum Innovationsführer beim Paketversand an private Empfänger soll nun auch ein veränderter Markenauftritt in Deutschland und weiteren 21 europäischen Ländern stehen. Am 18. März 2015 präsentierten DPD und die Muttergesellschaft GeoPost, eine 100 %-ige La-Poste-Tochter, in Paris und Aschaffenburg den neuen Markenauftritt der DPD-Group. Zentraler Baustein neben der grafischen Aufhübschung mit neuem Schriftzug im Logo ist der Ausbau des B2C-Geschäfts, wie es heißt. Dazu werde der in Deutschland erfolgreich eingeführte Service „Predict“ auf nationaler und internationaler Ebene nochmals deutlich ausgebaut. Das europaweite Netz an Paketshops soll im Jahr 2015 unter der Marke „Pickup“ auf 22.000 Standorte erweitert werden, die durch eine gemeinsame Infrastruktur auch über Landesgrenzen hinweg eng verzahnt sind. Rückenwind erhalten die Wachstumsambitionen eigenen Angaben zufolge durch die aktuellen Geschäftszahlen der DPD-Mutter GeoPost: Im Jahr 2014 stieg deren Umsatz um 13,3 % auf 4,9 Mrd. Euro.

Stellenwert als europäischer Player soll sichtbarer werden

DPD-Deutschland-CEO Boris Winkelmann: „Unser neuer Markenauftritt steht für den erfolgreichen Wandel von DPD zu einem modernen Dienstleister, der nicht nur beim klassischen B2B-Versand überzeugt, sondern auch für alle Unternehmen im boomenden E-Commerce-Markt ein innovativer Partner auf Augenhöhe ist. Darüber hinaus wird unser Stellenwert als einer der wichtigsten Akteure auf dem europäischen Paketmarkt mit dem neuen Erscheinungsbild noch sichtbarer.“ Im europäischen Markt steht die DPD-Group eigenen Aussagen zufolge an zweiter Position. Beim nationalen Paketversand in den europäischen Märkten sei man die Nummer 1 mit starken Positionen unter anderem in den wichtigsten europäischen Märkten Deutschland, Frankreich, UK und Spanien. Allein in diesen vier Märkten würden 62 % der europäischen KEP-Umsätze generiert.

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