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Extralogistik Drei spannende Produkte für eine effiziente Distributionslogistik

Redakteur: Carmen Kural

In diesem Beitrag stellen wir Ihnen drei Produkte zum Thema Distribution vor. Darunter sind eine Telematik-Anwendung, eine erweiterte Speditionsmanagement-Software sowie ein elektronisches Überwachungssystem.

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Die Telematik von Trimble ermöglicht einen automatischen Informationsaustausch.
Die Telematik von Trimble ermöglicht einen automatischen Informationsaustausch.
(Bild: Trimble)

Automatischer Informationsaustausch

Trimble Transport & Logistics hat 40 Fahrzeuge von Kohl Logistic mit einer neuen Telematik-Anwendung ausgerüstet. Das System bietet Herstellerangaben zufolge jederzeit Zugriff auf alle entscheidungsrelevanten Informationen. Auf diese Weise sollen die Disponenten die Fahrzeugstandorte und die Lenk- beziehungsweise Ruhezeiten der Fahrer in Echtzeit erfassen können. Auch das Fuhrparkmanagement werde dadurch erleichtert: Die Lösung verfügt über eine automatische Remote-Tacho-Download-Funktion der Fahrerkarten- und Massenspeicherdaten. Ein manuelles Eingreifen ist dadurch nicht mehr erforderlich. Mit der webbasierten Anwendung Driver Performance Portal lassen sich darüber hinaus Daten wie Geschwindigkeit, Leerlauf und Bremsverhalten auslesen und analysieren.

Speditionsmanagement für KMU

Die bereits 2016 von Catkin entwickelte Anwendung C-Trans bietet Herstellerangaben zufolge jetzt noch mehr Funktionen. Um damit disponieren und sich mit Kunden, Fahrern und Subunternehmern vernetzen zu können, genüge ein gewöhnlicher Internetbrowser, heißt es von Unternehmensseite. Sobald der Vertrag mit Catkin geschlossen ist, werden die jeweiligen Betriebe für die Softwareanwendung freigeschaltet. Jedes Unternehmen hat hier einen eigenen, geschützten Bereich, in dem die Nutzer unter anderem ihre Aufträge verwalten und Mitarbeiter und Fahrzeuge einteilen können. Zusätzlich sind die Fahrer über eine kostenlose App an C-Trans angebunden. So erhalten sie nicht nur ihre Transportaufträge, sondern können selbst eventuelle Abweichungen melden oder Frachtbriefe beim Kunden ausdrucken.

Mehr Sicherheit für Nutzfahrzeuge

Um Rissschäden frühzeitig zu erkennen, wollen Wissenschaftler des Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien gemeinsam mit Forschern des Instituts für Theoretische Elektrotechnik und Mikroelektronik der Universität Bremen für den Fahrzeughersteller Schwarzmüller, die Firma Hella Fahrzeugkomponenten sowie Idem Telematics ein sensorisches Echtzeitüberwachungssystem für Lkw-Trailer entwickeln.

Mehr Sicherheit für Nutzfahrzeuge: Materialwissenschaftler Dr.-Ing. Andree Irretier (r.) und Rolf Klemm führen Körperschallmessungen am Achsbereich eines LKW-Trailers durch.
Mehr Sicherheit für Nutzfahrzeuge: Materialwissenschaftler Dr.-Ing. Andree Irretier (r.) und Rolf Klemm führen Körperschallmessungen am Achsbereich eines LKW-Trailers durch.
(Bild: Reiß/Leibniz-IWT)

Ein Ziel der Arbeit ist die Gewinnung von Kenntnissen über die Rissbildung. Derzeit werden Ermüdungsversuche an Großbauteilen in Form echter Lkw-Fahrwerke durchgeführt, um die Signale zu detektieren. Insgesamt vier Sensoren überwachen den Achsbereich des Lkw-Trailers, während dieser in einer Prüfmaschine belastet wird. Ziel ist es, dass ein elektronisches System die detektierten Rissschäden klassifizieren und die Informationen über eine Trailer-Telematik an das Service- und Reparaturmanagement des Herstellers oder des Logistikbetriebs übermitteln soll. Dadurch könne die Reparaturabwicklung vereinfacht und beschleunigt werden, heißt es von den Verantwortlichen.

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