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Speditionen DTC macht Verlader wettbewerbsfähiger

Die Deutsche Transport-Compagnie (DTC) hat jetzt verschiedene IT-Systeme miteinander verzahnt. Das Zusammenspiel von Speditionssoftware mit Barcodescannern und offenen Schnittstellen soll die Wirtschaftlichkeit der gesamten Logistikkette erhöhen.

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DTC-IT-Leiter Peter Wedig im Backup-Rechenzentrum, das eine höchstmögliche Verfügbarkeit der IT-Systeme garantiert.
DTC-IT-Leiter Peter Wedig im Backup-Rechenzentrum, das eine höchstmögliche Verfügbarkeit der IT-Systeme garantiert.
(Bild: DTC)

„Unsere Auftraggeber legen besonderen Wert auf eine effiziente Organisation und Kontrolle der Transportprozesse. Diesen Anforderungen begegnen wir mit einer ausgereiften IT-Architektur“, erklärt Peter Wedig, Leiter IT bei DTC. Kunden hätten bereits in der Vergangenheit von den vielfältigen Möglichkeiten einzelner IT-Systeme profitiert. Durch die Vernetzung und Weiterentwicklung entstehe nun ein zusätzlicher Mehrwert. Auch sei eine umfassende Kommunikation mit den Softwaresystemen der verladenden Industrie sichergestellt.

Auftragsdaten können schnell eingepflegt werden

Den Beginn der effizienten Logistikkette markiert die Auftragsannahme: Über ein Webinterface bietet DTC seinen Kunden die Möglichkeit, Auftragseingaben selbst vorzunehmen. Optimiert wird der Prozess insbesondere durch das schnelle Einpflegen der Auftragsdaten und die zeitnahe Auftragsfreigabe per Mausklick.

Für Peter Wedig ein echter Fortschritt: „Früher wurde jeder Auftrag per Hand erfasst und in das System eingetragen, wodurch sich der Vorgang in die Länge zog.“ Zudem ermöglicht DTC den Verladern, Aufträge aus ihrem eigenen Warenwirtschaftssystem zu senden. „Hier bieten wir die vollständige Integration der verschiedensten Softwareschnittstellen“, sagt Wedig.

Zentrales Leistungsversprechen gegenüber dem Kunden

Eine lückenlose Sendungsverfolgung wird durch Fahrzeugscanner und Hallenscanner sichergesellt: Bei der Abholung wird die Ware zunächst durch einen Fahrzeugscanner erfasst. Ab diesem Zeitpunkt kann der Kunde jeden einzelnen Schritt verfolgen und alle relevanten Informationen über seinen Auftrag zeitnah über das Internet abrufen. So sind beispielweise Lagereingang, Lagerausgang oder Vollständigkeit der Ware ersichtlich. Über ein Track-and-Trace-System ist zudem der aktuelle Standort abrufbar, wodurch die Empfänger in der Lage sind, ihre Produktion besser zu planen oder die Lagerbestände zu optimieren.

Die Verfügbarkeit und Datensicherheit der IT-Systeme garantiert DTC durch ein eigenes externes Backup-Rechenzentrum. Dies ist auf mehrere Standorte verteilt, wodurch auch bei Ausfall eines Systems ein reibungsloses Arbeiten möglich ist. Wedig sieht darin ein zentrales Leistungsversprechen gegenüber dem Kunden: „Wir sprechen hier nicht von einer Verfügbarkeit, bei der die Systeme drei Tage im Jahr still stehen. Vielmehr bieten wir eine höchstmögliche Verfügbarkeit rund um die Uhr sowie an allen Tagen des Jahres.“

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