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Schiffstransporte Duisport übernimmt Gesamtkoordination für brasilianisches Logistikkonzept

Die Duisburger Hafen AG und das brasilianische Hafenministerium haben in Berlin eine Vereinbarung zur Unterstützung der Regierung bei der Erstellung eines Logistikkonzepts für den sogenannten São-Paulo-Santos-Korridor unterzeichnet. Der Korridor ist die Hauptader der brasilianischen Warenströme zwischen Küste und Hinterland.

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Zur Festlegung der Eckpunkte der Zusammenarbeit traf Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG (links), den brasilianischen Hafenminister Leonidas Cristino in Brasilien. Bild: Duisport
Zur Festlegung der Eckpunkte der Zusammenarbeit traf Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG (links), den brasilianischen Hafenminister Leonidas Cristino in Brasilien. Bild: Duisport
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Vereinbarung vorausgegangen waren wechselseitige Konsultationen über einen längeren Zeitraum in Duisburg und Brasilien, die intensiv von der Bundesregierung begleitet wurden, wie es heißt. Die Eckpunkte der Zusammenarbeit konnten bei einem Besuch von Erich Staake beim neuen brasilianischen Hafenminister Leônidas Cristino Ende Januar in Brasilien festgelegt werden.

Deutsche Industrie kann von Infrastrukturmaßnahmen profitieren

„Die Übernahme der Gesamtkoordination für die Erstellung eines Logistikkonzeptes in Brasilien durch die Duisport-Gruppe eröffnet vielfältige Möglichkeiten für die deutsche Industrie, bei der Umsetzung der Infrastrukturmaßnahmen zu partizipieren,“ freute sich Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG. „Wir wollen für die heimische Wirtschaft als Wegbereiter fungieren, wenn es im nächsten Schritt um die Vergabe der Aufträge geht“, so Staake weiter.

Die brasilianische Regierung hat zur Entwicklung eines neuen Transportkonzeptes für den Sao Paulo-Santos-Korridor verschiedene Studien in Auftrag gegeben. Im Fokus liegen dabei die Verbindung zwischen dem Hafen Santos und dem Hinterland der Serra-do-Mar-Region. Die einzelnen Studien umfassen die gesamte Bandbreite der Optimierung und des Ausbaus der logistischen Verkehrsinfrastruktur.

Duisburger Logport-Projekt dient als Referenzmodell

Die Duisport-Gruppe bewertet dabei als Gesamtkoordinator die einzelnen Studien und erstellt das finale Gesamtkonzept. Hierbei dient das Logport-Projekt, ein trimodales Logistikzentrum, als Referenzmodell für die Entwicklung des brasilianischen Logistikkonzeptes. Duisport bringt dabei seine Expertise bei der Planung und dem Ausbau von Häfen und Terminals sowie der Entwicklung als Logistik-Hub für das Hinterland ein.

Das Duisport-Team besteht aus erfahrenen Logistikspezialisten, die die Koordinierung vor Ort betreuen werden. Wie es heißt, wird die Arbeit bereits im zweiten Quartal dieses Jahres aufgenommen, erste Ergebnisse sollen dann bereits Ende des Jahres vorliegen.

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