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Spedition Duvenbeck bezieht „Kulturzentrale“

Die mittelständisch geprägte Unternehmensgruppe Duvenbeck hat ihre neu gebaute Verwaltungszentrale in Bocholt bezogen. Das dreistöckige Gebäude bietet den 120 Mitarbeitern der Zentrale eine Nutzfläche von 2500 m².

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Pia und Thomas Duvenbeck vor der neuen Unternehmenszentrale – der „Kulturzentrale“.
Pia und Thomas Duvenbeck vor der neuen Unternehmenszentrale – der „Kulturzentrale“.
(Bild: Duvenbeck)

Die Gestaltung des Innen- und Außenbereichs der neuen Verwaltungszentrale wurde konsequent am Unternehmensleitbild ausgerichtet und soll „The Culture of Logistics“ erlebbar machen. So tragen die Konferenz- und Besprechungsräume Namen wie „Konzertsaal“, „Musikzimmer“ oder „Foto-Atelier“. Bei der Bebilderung der Gänge und Büros stehen Mitarbeiterportraits und Motive aus den mittlerweile 30 Duvenbeck-Standorten in acht Ländern im Vordergrund. Neben Deutschland ist das Unternehmen in Österreich, Tschechien, Spanien, Ungarn, Polen, Rumänien und der Slowakei aktiv.

Duvenbeck ist in Bocholt willkommen

„Die neue Zentrale vereint die Kultur all dieser Länder unter einem Dach“, erläuterte Marketingleiterin Pia Duvenbeck bei der Eröffnungsansprache. Das Konzept der neuen Zentrale steht aber auch im Zeichen von Effizienz. So werden die großzügig verglasten Büros im Luft-Luft-Wärmeverfahren beheizt. Die moderne Haustechnik ermöglicht im Vergleich zu herkömmlicher Technik eine jährliche Einsparung von 12 t CO2 und verzichtet auf den Einsatz von Gas und Öl.

Die Bauzeit der Immobilie betrug nur sieben Monate. Neben dem großen Engagement der beteiligten Mitarbeiter, Baufirmen und Handwerker war an diesem Erfolg auch die Stadt Bocholt beteiligt. Der am 21. November 2011 gestellte Bauantrag sei bereits am 3. Februar 2012 genehmigt worden. „Wir spüren, dass wir als Unternehmen in Bocholt willkommen sind“, betonte Thomas Duvenbeck, der das Familienunternehmen seit 20 Jahren in zweiter Generation leitet. Der Logistikdienstleister hatte seinen Firmensitz erst vor sieben Jahren nach Bocholt verlegt und sei „mit offenen Armen empfangen worden“, was im Transportgewerbe nicht selbstverständlich sei.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Automotive-Industrie

Das Festprogramm der Eröffnungsfeier stand unter dem Motto „Willkommen in der Kulturzentrale“ und bot neben guter Unterhaltung auch kulinarische und musikalische Genüsse sowie zwei hochkarätige Fachvorträge: Matthias Braun von der Volkswagen Logistics GmbH erläuterte die globale Logistik des Volkswagen-Konzerns. Die wirtschaftliche Bedeutung der Logistik für einen Automobilhersteller unterstrich Braun mit deren Anteil an den Gesamtkosten eines Fahrzeugs. Diese lägen je nach Produktionsstandort und Modell zwischen 200 und 2000 Euro.

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