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Ladungsträger Edeka sagt roten Fleischkästen adieu

| Redakteur: Robert Weber

E-Performance heißt der Behälter, der den roten Fleischkästen den Rang ablaufen soll. Edeka und der Behälterspezialist Utz haben gemeinsam daran geforscht und gearbeitet und präsentieren nun stolz das Ergebnis.

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Die Zukunft: Edeka verabschiedet sich von den roten Fleischkästen und hat zusammen mit Utz einen neuen, weißen Ladungsträger entwickelt. (Bild: Utz)
Die Zukunft: Edeka verabschiedet sich von den roten Fleischkästen und hat zusammen mit Utz einen neuen, weißen Ladungsträger entwickelt. (Bild: Utz)

Die Behälterneuheit soll mit den Maßen 600 mm × 400 mm × 125 mm (E1) und 600 mm × 400 mm × 200 mm (E2) auf den Markt kommen. Der E-Performance-Behälter ist, anders als sein roter Bruder, gänzlich in der Farbe Weiß gehalten, was nicht nur Hygiene symbolisiert, sondern sicher stellt, dass ausschließlich Neumaterial zur Produktion verwendet wurde, heißt es bei Utz.

Hier steht die Farbe nicht nur für Reinheit, sie macht die Behälter gleichsam kenntlich und verhindert Missbrauch in der Materialauswahl, unterstreichen die Entwickler. Darüber hinaus ist das Material PE laut EU-Verordnung 10/2011 für Lebensmittel geeignet.

Moderne Identtechnik

Das neue Produkt ist so konstruiert, dass es auch für das Handling auf automatisierten Förderanlagen geeignet ist. Das dafür unverzichtbare Identifikationssystem für die Behälter wird durch vier Inmould-Label sichergestellt.

Hier werden vier Barcode-Label vor dem eigentlichen Produktionsvorgang in das Behälterwerkzeug eingelegt und mit in den Kunststoff eingespritzt.

Logistikprozesse weiter optimiert

Dadurch sind die Label extrem widerstandfähig, weil sie durch eine dünne Kunststoffschicht geschützt sind. Diese Robustheit der Labels gegenüber aufgeklebten Papierlabels ist besonders vorteilhaft beim Waschen der Behälter, da sowohl Papier als auch Kleber unter der Vielzahl der Waschvorgänge leiden.

Zudem ist jeder in den Prozesskreislauf eingebrachte Behälter aufgrund der vier Labels eindeutig identifizierbar, sowohl durch die Herstellerkennung als auch durch einen von GS1 vergebenen Code. Dadurch konnten bestehende logistische Abläufe noch optimiert werden. Darüber hinaus ist der Behälter durch entsprechende Schutzrechte geschützt.

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