Jobmotor Logistik Effizienzcluster Logistik Ruhr stellt erste Forschungsergebnisse vor

Redakteur: Helmut Klemm

Der Effizienzcluster Logistik Ruhr präsentiert auf der Cemat 2011 die ersten Ergebnisse aus seinen intralogistischen Forschungsprojekten. Mit 100 Mio. Euro Forschungsvolumen, davon 40 Mio. Euro aus der BMBF-Spitzencluster-Förderung, ist der Effizienzcluster Logistik Ruhr das derzeit größte Logistik-Forschungsprojekt in Europa.

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Prof. Dr. Michael ten Hompel, Fraunhofer-Institut IML: „Mit der Logistics Mall beginnt eine neue Ära der Software-Nutzung.“ Bild: IML/Oliver Tamganini
Prof. Dr. Michael ten Hompel, Fraunhofer-Institut IML: „Mit der Logistics Mall beginnt eine neue Ära der Software-Nutzung.“ Bild: IML/Oliver Tamganini
( Archiv: Vogel Business Media )

120 Unternehmen und 11 Forschungs- und Bildungseinrichtungen arbeiten gemeinsam an sieben Leitthemen und 30 Projekten mit dem Ziel, die Individualität von morgen – im Sinne der individuellen Warenversorgung, Mobilität und Produktion – mit 75% der Ressourcen von heute zu ermöglichen.

4000 qualifizierte Arbeitsplätze sollen neu entstehen

Insgesamt sollen mehr als 100 Produkte und Patente mit einem Marktpotenzial von über 2 Mrd. Euro sowie 4000 qualifizierte Arbeitsplätze aus dem Effizienzcluster Logistik Ruhr entstehen.

12 Cluster-Projekte forschen nach Innovationen und neuen Produkten in der Intralogistik

Allein 12 Cluster-Projekte forschen nach Innovationen und neuen Produkten in der Intralogistik. „Die Intralogistik birgt mit das größte Effizienzpotenzial für die Wirtschaft“, begründet Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer der Effizienzcluster Management GmbH, diesen Fokus. Zu den Highlights am Messestand zählt die Logistics Mall, ein elektronischer Marktplatz für Logistiksoftware, der bereits die ersten zehn Software-Anbieter vermeldet.

Ähnlich einem App Store können die Nutzer aus den Softwaremodulen, IT-Diensten und Prozessen verschiedener Anbieter nach Bedarf wählen, sie miteinander kombinieren und transaktionsbasiert mieten. Der Zugriff erfolgt nach dem Modell des Cloud Computing über einen Webbrowser. Der Benutzer zahlt nur für die tatsächlich in Anspruch genommenen Leistungen, üblicherweise Rechenzeit, Speicherplatz und Datentransfervolumen.

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