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Einkauf Ein Drittel bekommt weniger Geld

Der Maschinen- und Anlagenbau zeigt sich im Angesicht der Coronakrise stark geschwächt. Ein Drittel der Einkäufer aus der Automotive-Branche muss einen Gehaltsverlust hinnehmen.

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In diesem Ausmaß sind die Unternehmen von der Coronakrise betroffen.
In diesem Ausmaß sind die Unternehmen von der Coronakrise betroffen.
(Bild: Kloepfel Group)

Der Kloepfel-Einkäufer-Gehaltsreport erhebt 2020 erstmals Daten zur den Auswirkungen der Coronapandemie – unter anderem mit der Frage an Einkäufer im Maschinen- und Anlagenbau, ob sie durch die Coronakrise einen Gehaltsverlust erlitten haben. Neun von zehn Unternehmen sind nach Angaben der Einkäufer von der Pandemie betroffen, 30 % halten ihr Unternehmen sogar für „stark“ oder „extrem“ betroffen. Rund ein Drittel der Einkäufer sind mit einem Gehaltsverlust konfrontiert.

Obwohl der Maschinen- und Anlagenbau stark angeschlagen ist, werden immerhin noch sechs von zehn Einkäufern ohne Abstriche bezahlt.

Marc Kloepfel, CEO

Einkäufer wären laut Kloepfel „gut beraten“, die Auswirkungen der Auftragslücke durch Kostenoptimierungen zu lindern. Um die erforderliche Zeit und den nötigen Überblick dafür zu finden, müssten auch die eigenen Prozesse und die Organisationsstrukturen auf den Prüfstand. Auf den Weltmärkten sei zudem „nur ein schlanker und agiler Einkauf“ wettbewerbsfähig, so Marc Kloepfel, CEO der Kloepfel Group.

Erhebung und Datenlage

Die verwendeten Daten wurden zwischen dem 28. Mai und dem 30. August 2020 durch die Kloepfel Group erhoben, einer Unternehmensgruppe mit Fokus auf Kosten- und Prozessoptimierung. Von den rund 1900 Gesamtteilnehmern haben etwa 18 % angegeben, Einkäufer im Maschinen- und Anlagebau zu sein – darunter operative Einkäufer, Einkaufsleiter und Chief Procurement Officer (CPO). Der Report wird im Herbst 2020 veröffentlicht.

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