Zukunft des Transports

Eine Geschichte der großen Ideen und kleinen Schritte

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Wir wird sich die Transportbranche auf der Straße und dem Wasser also in den nächsten zehn Jahren verändern? Was den Straßenverkehr angeht, ist Dr. Michael Ruf von Continental hier durchaus optimistisch: „Wenn die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen und der jeweiligen Soft- und Hardwarelösungen so schnell vorankommt wie erwartet, werden die ersten Lkw mit voll automatisierten Fahrfunktionen bis zum Jahr 2025 auf die Straße kommen, zum Beispiel in Form von Lkw-Kolonnen auf speziell ausgerüsteten Autobahnabschnitten (sogenanntes Platooning).“

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Alternative Antriebe werden allerdings noch etwas länger brauchen, um sich durchzusetzen, gibt David Rüdiger vom Fraunhofer-IML zu bedenken: „Diese werden in zehn Jahren auch noch eine untergeordnete Rolle spielen. Hier wird es einfach deutlich mehr Zeit benötigen, um eine flächendeckende Infrastruktur aufzubauen.“ Ähnlich sieht es sein Kollege Prof. Carlos Jahn vom Fraunhofer-CML mit Blick auf den Seetransport: „Der Schiffsverkehr insgesamt wird grundsätzlich dem heutigen entsprechen. Viele Schiffe, die heute auf den Weltmeeren fahren, werden auch 2025 noch im Einsatz sein. Nichtsdestoweniger zeichnen sich einige Veränderungen bereits ab. So werden zum Beispiel mehr Großschiffe unterwegs sein und es wird auch mehr Schiffe geben, die mit weniger Emissionen betrieben werden. Das gilt besonders für die SECA-(Sulphur Emission Control Area)-Gebiete, wo mehr Schiffe mit LNG, mit Abgasreinigungsanlagen (Scrubber) oder mit schwefelreduziertem Treibstoff verkehren werden.“ ■

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M. A. Benedikt Hofmann

M. A. Benedikt Hofmann

Chefredakteur MM MaschinenMarkt