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Internationale Verkehre Ekol Logistics forciert Intermodalität

Das türkische Transportunternehmen Ekol Logistics setzt seit 2008 verstärkt auf intermodale Güterverkehre. Im Jahr 2011 hat man über 15.000 intermodale Fahrten abgefertigt. Die Transportwege für türkische Waren sinken so von 7000 auf 2000 km. Künftig sollen neue Strecken mit einer größeren Flotte bedient werden.

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Der führende türkische Logistikdienstleister Ekol Logistics setzt in seinen Europaverkehren klar auf Intermodalität.
Der führende türkische Logistikdienstleister Ekol Logistics setzt in seinen Europaverkehren klar auf Intermodalität.
(Bild: Ekol Logistics)

Ekol Logistics ist nicht nur einer der erfolgreichsten, sondern auch einer der ökologischsten Logistikdienstleister der Türkei und Europas. Für sein Nachhaltigkeitsengagement hat Ekol soeben den Eco Performance Award 2012 verliehen bekommen. Der Eco Performance Award ist eine der führenden Auszeichnungen für Nachhaltigkeit im gewerblichen Gütertransport in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Zudem kann sich das Istanbuler Unternehmen, das besonders für seine Intermodalstrategie bekannt ist, über die Auszeichnung zur erfolgreichsten Logistikfirma des Jahres der türkischen Zeitung Dünya freuen.

Führender Anbieter integrierter Logistikdienstleistungen

Ekol Logistics startete 1990 mit Versandorganisation im internationalen Transportwesen und hat sich seitdem zum integrierten Logistikdienstleister weiterentwickelt. Mit seinen mit modernster Technik ausgestatteten 26 Güterverteilzentren in der Türkei und vier weiteren europäischen Ländern sowie einer neuen, umweltschonenden Fahrzeugflotte kann Ekol alle Arten von Services anbieten, die der internationale Handel erfordert. Ekol übernimmt im Auftrag seiner Kunden Transport, Außenhandel sowie Lager- und Supply-Chain-Management.

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Mit seinen Verteilzentren mit allein 400.000 m² Hallenfläche in der Türkei, seinen Büros in Deutschland, Italien und Rumänien, einer Flotte von über 2000 Fahrzeugen sowie über 4000 Mitarbeitern gehört Ekol zu den führenden Anbietern integrierter Logistikdienstleistungen in der Türkei und in Europa.

Neue Strecken und größere Flotte in Planung

Seit 2008 setzt Ekol Logistics verstärkt auf intermodalen Güterverkehr als umweltschonende, besonders bedeutende Variante „grüner“ Logistik, um die Transportwege für türkische Waren in Europa von ehemals 7000 auf 2000 km zu senken. Geplant ist, diese Strategie mit neuen Strecken und einer größeren Flotte auszubauen, wie es heißt. Seit der Einführung des Ganzzuges verlädt Ekol seine Auflieger mit Waren in den Häfen von Istanbul, Izmir und Mersin auf Roll-on-Roll-off-Schiffe (RoRo-Frachter), die in drei Tagen den Hafen im italienischen Triest erreichen. Noch am Tag der Ankunft in Triest werden die Auflieger auf die eintägige Bahnreise zum rheinland-pfälzischen Worms geschickt.

„Wir haben mehrere Jahre hart dafür gearbeitet und richtig investiert, um nun als einziges Unternehmen auf dieser Strecke eine planmäßige Intermodalverbindung anbieten zu können“, sagt Ekol-Geschäftsführer Tayfun Öktem. Von Worms beziehungsweise in Kürze von Köln aus werden die Waren per Lkw innerhalb Deutschlands oder in die Benelux-Staaten, in die Schweiz, nach Frankreich, Großbritannien, Irland oder Spanien zugestellt.

Monatlich 1,9 Mio. Liter Kraftstoff eingespart

2011 hat das Unternehmen den intermodalen Gütertransport zwischen Triest und Worms mit einer zusätzlichen Verbindung zum Curtici-Terminal im rumänischen Arad ausgebaut. Die Distanz beträgt 1250 km. Mit der Aufnahme dieser neuen Route, die dreimal pro Woche bedient wird, kommt Ekol auf insgesamt zehn intermodale Verbindungen.

Mit dem umweltverträglichen Intermodalverkehr zwischen der Türkei und Deutschland spart Ekol monatlich etwa 1,9 Mio. Liter Kraftstoff und senkt somit die CO2-Emissionen um 3650 t – eine Menge, die ein Wald von der Größe von 550 Fußballfeldern absorbieren müsste. Die Transportwege verkürzen sich dadurch insgesamt um rund 5,38 Mio. km, was in etwa der Strecke von 135 Erdumrundungen entspricht. Über 15.000 intermodale Fahrten wurden 2011 insgesamt abgefertigt, 2012 sollen es schon 25.000 sein.

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