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Hamburger Hafen Elbvertiefung ist auf gutem Weg

Redakteur: Claudia Otto

Für den Bund haben die Seehafen-Hinterlandanbindungen und die seewärtigen Zufahrten der norddeutschen Häfen im Allgemeinen und des Hamburger Hafens im Besonderen weiterhin höchste Priorität. Das war die Botschaft von Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, auf dem traditionellen Abend von Hafen Hamburg Marketing (HHM) in Berlin.

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Sprachen auf dem Parlamentarischen Abend in Berlin (v.l.): Enak Ferlemann, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Claudia Roller, Vorstandsvorsitzende Hafen Hamburg Marketing e.V. Bild: HHM
Sprachen auf dem Parlamentarischen Abend in Berlin (v.l.): Enak Ferlemann, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Claudia Roller, Vorstandsvorsitzende Hafen Hamburg Marketing e.V. Bild: HHM
( Archiv: Vogel Business Media )

Rund 160 Gäste hatten sich zur Veranstaltung am 6. Sertember in Berlin eingefunden. Unter der Überschrift „Hafeninfrastruktur der deutschen Seehäfen – eine nationale Herausforderung am Beispiel Hamburgs“ führte HHM-Vorstand Claudia Roller durch den Abend. Sie betonte, dass Hamburgs Spitzenplatz unter den nordwesteuropäischen Seehäfen das Ergebnis harter Arbeit sei und bleiben werde.

Aktive Unterstützung des Bundes nötig

Um qualitativ hochwertige Hinterlandanbindungen sowie eine optimale Erreichbarkeit für den Schiffsverkehr zu gewährleisten, benötige Hamburg aber auch die aktive Unterstützung des Bundes. Beispielhaft dafür nannte sie zwei für den Logistik- und Wirtschaftsstandort zentrale Infrastrukturbauwerke: den Nord-Ostsee-Kanal (NOK), über den die für Hamburg wichtigen Märkte in den Ostseeanrainerstaaten optimal bedient werden können und den Elbe-Seiten-Kanal (ESK).

Letztgenannter stelle sozusagen den Hintereingang zum Hafen Hamburg dar. Die Leistungsfähigkeit dieser beiden auch für den europäischen Warenverkehr wichtigen Infrastrukturbauwerke leide allerdings als Folge starker Beanspruchung und einer in der Vergangenheit nicht ausreichend durchgeführten Wartung.

Das zeige sich exemplarisch an den Schleusen im Falle des NOK und am Schiffshebewerk Scharnebeck im Zuge des ESK. Das müsse sich schnell ändern, sollen diese Mängel nicht dauerhaft negativ ausstrahlen, betonte Roller.

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