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Offshore-Windenergie Elektromechanischer Offshore-Kran schützt Meeresökologie

| Autor / Redakteur: Andreas Maier / Stefanie Michel

Beim maritimen Einsatz konventioneller Hydraulikkrane besteht immer die Gefahr von Umweltverschmutzungen durch Hydrauliköle. Als Alternative steht nun ein elektromechanischer Kran zur Verfügung, der auch bei starken Seegang sicher be- und entladen kann.

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Der Auslegerkran kommt ohne Hydraulik aus und ist deshalb besonders für Offshore-Anwendungen geeignet.
Der Auslegerkran kommt ohne Hydraulik aus und ist deshalb besonders für Offshore-Anwendungen geeignet.
(Bild: Columbus McKinnon)

Speziell für die Offshore-Windenergie hat Columbus McKinnon Engineered Products einen elektromechanischen Kran der Marke Pfaff-silberblau entwickelt. Alle seine mechanischen und elektrischen Komponenten verfügen über einen besonderen Korrosionsschutz und sind mit einer widerstandsfähigen Oberflächenbeschichtung versehen. Somit erfüllt dieser neue Offshore-Kran die hohen Anforderungen hinsichtlich der Standzeiten, die im maritimen Bereich gefordert sind.

Die Entwicklung des Krans für die Offshore-Windindustrie stellte das Unternehmen vor neue Herausforderungen, denn bislang gibt es nur wenige Erfahrungswerte für Anwendungen in dieser Branche. Darüber hinaus galt es, individuelle Kundenanforderungen in Einklang mit den Vorgaben für die Zertifizierung zu bringen.

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Der schließlich konzipierte Kran mit einer Auslegerlänge von bis zu 12 m hebt im Near-shore- und Offshore-Bereich Lasten von bis zu 5 t. Auch bei starkem Seegang kann er aufgrund seine besonderen Konstruktion mit flexiblen Hub-, Wipp- und Schwenkgeschwindigkeiten Schiffe sicher be- und entladen. Der Kran lässt sich ebenso als Arbeitskran für den Transport von Wartungsmaterial und Servicepersonal auf Fundamente von Offshore- und Nearshore-Windenergieanlagen, Öl- und Erdgasplattformen einsetzen oder auch in Hafenanlagen und auf Schiffen installieren.

Elektromechanik als „saubere“ Alternative zu Hydraulikkranen

Der elektromechanische Kran von Pfaff-silberblau ist den standardmäßigen Hydraulikkranen weit überlegen. So muss beispielsweise kein Hydrauliköl mehr vorgehalten und später aufwendig entsorgt werden. Bei der „sauberen“ Elektromechanik können auch keine Hydrauliköle austreten und der Meeresökologie schaden. Außerdem sind die Wartungskosten für die Elektromechanik im Vergleich zur Hydraulik bis zu 40 % geringer. So gewährleistet der Kran dank seiner Konstruktion und der korrosionsbeständigen Komponenten nicht nur eine hohe Verfügbarkeit, sondern auch einen geringen Wartungsaufwand und eine lange Lebensdauer.

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