Sitztechnik Ergonomische Nachrüstsitze begegnen dem Alltagsstress von Lkw-Fahrern

Der Bereich „Service & Parts“ von Grammer präsentiert sich auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2010 in Hannover nicht nur mit den bewährten Nachrüstsitzen für Lkw und Busse, sondern mit noch mehr Zubehör und erweiterten Serviceangeboten. Schwerpunkt sind Produkte rund um das Thema „Whole Body Vibration“.

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Die Grammer AG hat Fahrersitze zur Nachrüstung im Programm, die nach den neuesten ergonomischen Erkenntnissen für Entspannung im alltäglichen Stress von Lkw-Fahrern und damit auch für mehr Sicherheit und Komfort sorgen. Für Lkw-Fahrer ist es die bewährte Reihe „Route 66“, bestehend aus den Sitzen Arizona, Amarillo und Chicago und nach oben abgerundet durch den Kingman, den es mittlerweile in drei Varianten gibt.

Aktive Sitzklimatisierung ist wichtiges Wohlfühlkriterium

Die neueste Version ist der „Kingman Klima High Performance“. Sein besonderes Feature ist die aktive Sitzklimatisierung — denn eine angenehme Temperatur ist ein wichtiges Wohlfühlkriterium für den Fahrer. Bei Sitzen ohne Klimatisierung schwitzt der Fahrer aber trotz Klimaanlage im Kontaktbereich mit dem Polster. Das System der aktiven Sitzklimatisierung transportiert dagegen Körperfeuchtigkeit ab, so sitzt der Fahrer nie mehr durchnässt am Steuer. An kalten Tagen sorgt die Sitzheizung zudem für angenehme Temperaturen.

Wegweisend wie bei den anderen „Route 66“-Modellen sei auch hier der außergewöhnliche Schwingungskomfort, wie es heißt, die durchdachte Ergonomie und die praktischen Funktionen, die für Schutz und Sicherheit am Arbeitsplatz des Fahrers sorgen. Dazu zählen der optimale Seitenhalt, die integrierte Kopfstütze und der ebenfalls in den Sitz integrierte Dreipunktgurt.

Produkte und Serviceleistungen rund um den Arbeitsplatz des Fahrers

Der Markt für Nachrüstung wird innerhalb des Grammer-Konzerns vom Bereich „Service & Parts“ betreut, der in den vergangenen Jahren neu ausgerichtet und kontinuierlich ausgebaut wurde. Nicht nur der Sitz selbst steht hier im Blickpunkt, mit vielen Produkten und Serviceleistungen rund um den gesamten Fahrerarbeitsplatz hat Grammer seine Kompetenzen eigenen Angaben zufolge erheblich erweitert, beispielsweise mit Produkten rund um das Thema „Whole Body Vibration“.

In der EU sollen künftig auch Berufskraftfahrer vor gefährlichen Schwingungen an ihrem Arbeitsplatz geschützt werden. Die Richtlinie 2002/44/EG verlangt von allen Arbeitgebern, dass sie die Vibrationsbelastung ihrer Mitarbeiter kennen, erfassen und — falls erforderlich — Gegenmaßnahmen einleiten.

Gerät misst permanent die Vibrationsbelastung am Fahrersitz

Mit Movito D hat Grammer eine Lösung entwickelt, mit der gefährliche Schwingungen erfasst und analysiert werden können. Das kleine Gerät wird einfach am Fahrersitz angebracht, misst permanent die Vibrationsbelastung und weist somit bereits im laufenden Betrieb frühzeitig auf Gefährdungen hin. Sind die Werte im roten Bereich, ist es Zeit zu handeln.

Diese Service-Option bietet das Unternehmen unter dem Namen Movito S an. Geschulte Mitarbeiter kommen auf Wunsch in den jeweiligen Betrieb und nehmen dort ein erneute, genormte Messung vor. Nun können die richtigen Maßnahmen zur Reduzierung der Schwingungsbelastung ergriffen werden.

Speziell entwickeltes Werkzeug-Set spart Zeit, Kosten und Nerven

Bei der fachgerechten Instandsetzung oder Reparatur eines Sitzes in einer Werkstatt ist das richtige Werkzeug unverzichtbar. Die Fachleute von Grammer haben deshalb das Werkzeugset Praticco (Bild) entwickelt, mit dem auch schwer zugängliche Stellen am Sitz erreichbar sind. Das Set kann Mehrarbeit und damit effektiv Zeit sparen. Erhältlich ist das Zubehör speziell für die Sitze aus den Bereichen Truck und Bus.

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