Suchen

Flurförderzeuge Erlös aus Stapler-Cup-Tombola kommt schwerkranken Kindern zugute

| Redakteur: Claudia Otto

Rund 10000 Zuschauer verfolgten vom 23. bis 25. September 2010 die Deutsche Meisterschaft der Staplerfahrer auf dem Aschaffenburger Schlossplatz. Die Charity-Tombola des Vereins Stapler-Cup brachte mit vielen Tausend verkauften Losen 12500 Euro ein. Über den Erlös kann sich in diesem Jahr die Gesellschaft für Mukopolysaccharidose e.V. freuen.

Firma zum Thema

Anja Kling und Stapler-Cup hilft e.V. überreichten die Spende über 12500 Euro an die Gesellschaft für Mukopolysaccharidose e.V. Bild: Linde
Anja Kling und Stapler-Cup hilft e.V. überreichten die Spende über 12500 Euro an die Gesellschaft für Mukopolysaccharidose e.V. Bild: Linde
( Archiv: Vogel Business Media )

Schauspielerin Anja Kling, Schirmherrin der MPS Gesellschaft, übereichte die Spende persönlich und gemeinsam mit Emil Schneider, Vorsitzender des Vereins Stapler-Cup hilft. Ingo Köther, Mitglied des Vorstands der MPS-Gesellschaft, und Stiftungsbeauftrage Christa Rey bedankten sich sehr für die großzügige Unterstützung, die erkrankten Kindern und ihren Familien zugute kommt.

Hans-Joachim Stuck unterstützt Azubis bei Tombola

Im Rahmen des „Projekt integrierte Ausbildung“ (PIA) hatten auch in diesem Jahr die Auszubildenden der Linde Material Handling GmbH die Charity-Tombola in Eigenregie organisiert und umgesetzt. Stellvertretend für die PIA Gruppe nahm Franziska Heidenfelder ein großes Lob für das beherzte Engagement entgegen.

Unterstützung erhielten die PIA-Azubis während des Veranstaltungswochenendes von Rennfahrer-Legende Hans-Joachim Stuck. Er verkaufte mit ihnen Lose und versuchte sich in der für ihn völlig neuen Disziplin „Staplerfahren“.

Enzym-Ersatztherapien sollen Kindern helfen

MPS ist eine erblich bedingte Stoffwechselstörung. Die Erkrankung verläuft dramatisch und meist schon im Kindesalter tödlich. Die deutsche Gesellschaft für MPS e.V. wurde 1986 als Selbsthilfegruppe gegründet und vertritt die Interessen von mehr als 600 Patienten und ihrer Familien.

Die Schwerpunkte der Tätigkeiten des Vereins sind Beratung und Begleitung von MPS-Eltern, die Aufklärung über MPS sowie die Förderung der wissenschaftlichen Forschung. Die Hilfe, die den betroffenen Familien in vieler Hinsicht gewährt wird, ist deshalb so wichtig, weil die Krankheit unheilbar ist.

Die großen Hoffnungen der Betroffenen gelten vor allem den Enzym-Ersatztherapien (EET) und deren weiterer Erforschung. Diese können die Krankheit zwar nicht heilen, aber ihre schweren Symptome lindern.

Bisher stehen EETs nur für einzelne MPS-Typen zur Verfügung. Die Mehrheit der Betroffenengruppen muss auf gleiche Erfolge in Forschung und Entwicklung noch warten.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 369682)