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Schifffahrt Erst Autos, jetzt Frachtschiffe: Rolls Royce träumt von unbemannten Tankern auf den Meeren

Redakteur: Robert Weber

Google, Nissan und Daimler arbeiten an selbstfahrenden Autos. Jetzt legt das britische Traditionsunternehmen Rolls Royce einen drauf und veröffentlicht ein Denkpapier zu unbemannten Frachtschiffen.

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(Bild: Rolls Royce)

Der Autobauer und Triebwerkspezialist spricht von "crewless ships" und ist überzeugt: Was undenkbar ist, kann morgen Realität sein. Die Verantwortlichen auf der Insel wollen das neue Design der Schiffe auch dafür nutzen, um Treibstoff zu sparen und mehr Container zu transportieren. Dazu kommt, dass die Crewkosten 44 % der gesamten Betriebskosten eines Containerschiffs ausmachen, berichtete die BBC. Gleichzeitig argumentiert Rolls Royce mit der Sicherheit auf den Meeren. Wäre es nicht besser eine fünfköpfige Crew im Kontrollraum zu haben, anstatt 20 Besatzungsmitglieder in einem Sturm auf offenem Meer, fragt das Unternehmen.

Die BBC befragte Simon Bennet, Sprecher der International Chamber of Shipping, der dem Projekt eher kritisch gegenübersteht. Bisher sei das nicht mit geltendem Recht vereinbar und er glaube auch nicht, dass das in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten Realität werden könne. Er wolle es aber nicht ganz abschreiben, so die BBC.

Mehr zum Rolls Royce Projekt finden Sie hier.

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