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Febi Erst Zukauf, dann Logistikinvestment

| Redakteur: Robert Weber

Der Automobilzulieferer Ferdinand Bilstein GmbH + Co. KG wächst und erweitert nach dem Erwerb des britischen Unternehmens Automotive Distributors Ltd (ADL) seine Logistik. Den Auftrag für die Planung und Realisierung erhielt der Parksteiner Systemintegrator Witron Logistik + Informatik GmbH.

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Viel Arbeit für die Intralogistiker: Febi investiert erneut sowohl in das Behälterlager als auch ins Palettenlager.
Viel Arbeit für die Intralogistiker: Febi investiert erneut sowohl in das Behälterlager als auch ins Palettenlager.
(Bild: Witron)

Die oberpfälzer Intralogistiker waren bereits als Generalunternehmer für die gesamtverantwortliche Umsetzung des bestehenden Logistikzentrums zuständig, welches von Febi Bilstein seit 2008 produktiv genutzt wird. Jetzt braucht der Ersatzteilspezialist mehr Platz.

Das Behälterkommissioniersystem OPS wächst um 16 Kommissionierplätze (gesamt 26) sowie um neun weitere Lagergassen (gesamt 19) und 90.000 Stellplätze (gesamt 190.000). Das MPS-System zur automatisierten Lagerung und Kommissionierung von schweren und sperrigen Teilen erhält acht zusätzlich Kommissionierplätze (gesamt 20) sowie vier neue Lagergassen (gesamt elf) und 22.200 Palettenstellplätzen (gesamt 61.500). Auch die „automatisierte Produktpackerei“ wird um sechs Arbeitsplätze (gesamt 21) vergrößert.

Platz für zusätzliche Logistikfläche

Neu ist ein viergassiges automatisches, rund 28 m hohes Versandhochregallager mit 10.250 Palettenstellplätzen, was die zeitnahe und tourenbezogene Bereitstellung der Auftragspaletten im Auslieferbereich optimiert. Da die Paletten bisher konventionell in einem manuellen Lagerbereich gepuffert wurden, konnte durch die Automatisierung ebenso Platz für zusätzliche Logistikflächen geschaffen werden.

Darüber hinaus wird der Versandpuffer auch für die Lagerung und Versorgung der Produktpackerei mit Verpackungsmaterial genutzt, wodurch weiteres Optimierungspotenzial in der Materialbereitstellung generiert wird. Durch diese Maßnahme wird das MPS-Palettenhochregallager entlastet und die Performance der MPS-Zonen erhöht, wie es heißt.

Die Erweiterung während des laufenden Betriebes erfolgt in zwei Schritten: Zunächst geht im Oktober 2012 das MPS-Modul in Betrieb. Anfang 2014 folgen die neuen OPS-Bereiche und das Versandlager.

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