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Internationale Kooperation Erster deutsch-baltischer Wirtschaftstag bei Hellmann

Hellmann Worldwide Logistics hat in seiner Niederlassung im Bremer Güterverkehrszentrum (GVZ) den ersten deutsch-baltischen Wirtschaftstag veranstaltet. Vertreter aus Politik und Wirtschaft tauschten sich gezielt über die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Estland, Lettland sowie Litauen aus.

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Zeigten sich vollauf zufrieden mit dem ersten deutsch-baltischen Wirtschaftstag bei Hellmann (v.l.): Dr. Heiner Heseler (Bremer Staatsrat), Dr. William Mart Laanemäe (Botschafter Estland), Dr. Til Assmann (GF Osemund Baltic) sowie Kai Hasenpusch (GF Hellmann). Bild: Hellmann Worldwide Logistics
Zeigten sich vollauf zufrieden mit dem ersten deutsch-baltischen Wirtschaftstag bei Hellmann (v.l.): Dr. Heiner Heseler (Bremer Staatsrat), Dr. William Mart Laanemäe (Botschafter Estland), Dr. Til Assmann (GF Osemund Baltic) sowie Kai Hasenpusch (GF Hellmann). Bild: Hellmann Worldwide Logistics
( Archiv: Vogel Business Media )

Nach der Begrüßung durch Kai Hasenpusch, Geschäftsleitung Hellmann Worldwide Logistics Deutschland, resümierte Bremens Staatsrat für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Dr. Heiner Heseler, in seinem Grußwort über die große Bedeutung Bremens als traditioneller Logistikstandort. Er lobte die Intention der Tagung und sprach sich ausdrücklich für eine engere Kooperation mit dem Baltikum aus.

Diese Worte griff der Botschafter der Republik Estland, Dr. William Mart Laanemäe, bereitwillig auf und referierte über die Entwicklungen und Chancen der deutsch-estländischen und deutsch-baltischen Wirtschaftsbeziehungen, deren Historie bis auf die Zeit der Hanse zurückreicht. Man fühle sich besonders in Estland eindeutig als Teil Europas und sei stark an einer noch intensiveren Zusammenarbeit interessiert, so Laanemäe.

Aufbau und Management eines deutschen Unternehmens im Baltikum

Im Anschluss an die Worte des Botschafters erwarteten die Zuhörer anhand von drei Vorträgen Einblicke und Antworten auf die Frage, wie deutsche Unternehmen im Baltikum aufgebaut und gemanagt werden können. Allen voran zeigte Dr. Till Aasmann, Geschäftsführer von Osemund Baltic mit Sitz in Bremen und Tallinn, anhand von verschiedenen Praxisbespielen aus Estland auf, dass die pragmatische Veranlagung und hohe Flexibilität des Esten in Kombination mit hohen technologischen Standards ideale Möglichkeiten für deutsche Investoren bieten.

Die Vorträge von Rüdiger Wilczek, Vertriebsleiter Omnilab Baltic, und Andreas Hüchting rundeten diese Eindrücke ab. Jedes der drei baltischen Länder biete eigene Chancen und Herausforderungen, gute Kontakte vor Ort seien unabdingbar, so das Resümee der drei Referenten.

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